GlockenbachWelle – Die Gecko-Welle

Willkommen bei der 11. Ausgabe der GlockenbachWelle. Wir melden uns heute aus einer kleinen ungeplanten Sommerpause zurück um sonnengetankt und energiegeladen das Bilderbuch zu feiern, und nicht nur das, wir feiern eine ganze Bilderbuchzeitschrift.

Dass dem Team der Glockenbachbuchhandlung Bilderbücher sehr am Herzen liegen, merkt man spätestens dann, wenn man einen Schritt in den Laden macht. Denn hier nehmen die Bilderbücher einen dominierenden Platz ein. Sie zeigen sich hier sozusagen von ihrer Schokoladenseite, locken mit ihren farbenfrohen Covern kleine Leser*innen an die Regalreihen, in der Hoffnung, ihnen mit ihren fantasievollen Bildern und Texten eine neue Geschichte erzählen zu dürfen. Auch auf meinem Blog sind die Bilderbücher als Mama einer fast 5-jährigen Tochter sehr federführend. Es sind die Lieblinge aus dem bilderbuchreichen Bücherregal meiner Räubertochter und mir, die wir hier empfehlen.

Heute sehen wir uns das Bilderbuch in einem ganz besonderen Format an, und zwar in der Bilderbuchzeitschrift Gecko.

Die Gecko-Welle mit Muriel Rathje

Eine Buchhändlerin, eine Bloggerin und eine Herausgeberin im Gespräch für Literatur Radio Hörbahn

Von links: Pamela Schulz, Illustratorin Dorothea Blankenhagen, Muriel Rathje, Pamela Scholz, Stephanie Sack

Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München

Die Runde: Die Gastgeberinnen und Buchhändlerinnen Petra Schulz und Pamela Scholz, meine Wenigkeit, Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner) und Muriel Rathje, Erfinderin, Herausgeberin und Redaktionelle Leitung der Bilderbuchzeitschrift Gecko.

Als Hörerin vor Ort: Illustratorin Dorothea Blankenhagen

Was haben wir vor?

Wir wollen heute feiern!!! Und zwar das Jubiläum einer Bilderbuchzeitschrift, das sogar das Schaufenster der Glockenbachbuchhandlung in Feierlaune versetzt.

Wir wollen uns über Bilderbuchgeschichten unterhalten, die in einer Zeitschrift erscheinen und mitunter zu ganz eigenständigen Bilderbüchern und Hörbüchern heranwachsen. Und wir wollen uns einem besonderen Magazin widmen, das sich den Bilderbüchern verschrieben hat, das zum Rätseln, Lernen und Mitmachen einlädt und obendrein ganz ohne Werbung auskommt.

Wir surfen diesmal auf der Gecko-Welle, sprich, wir haben einen tierischen Surfkumpanen an unserer Seite. Wobei, eigentlich sind es gleich ein paar mehr geworden…

Worauf ihr euch freuen dürft

  • Bilderbuchgeschichten
  • Shortcuts – kurze Fragen & spontane Antworten
  • Literaturtipps von Muriel Rathje
  • wie es eine Bilderbuchzeitschrift versteht, sogar Lesemuffel in ihren Bann zu ziehen
  • wie Gecko zu seinem Namen kam und nicht zum Findolin oder Brillenbär wurde
  • wie aus den kurzen Bilderbuchgeschichten des Gecko mitunter eigenständige Geschichten heranwachsen
  • eine Zeitschrift als kindergerechter Türöffner in die Welt der Bücher
  • den kreativen Schaffensprozess hinter Gecko
  • wo sich die Geckos tummeln und wie ihr sie zu euch nach Hause holt
  • die thematische Bücherkette von Pamela Scholz, ganz im Zeichen des Jubiläums
  • ein Schaufenster in Feierlaune – wie die Glockenbachbuchhandlung das 15. Jubiläum von Gecko feiert
  • ein Kreativwettbewerb für kleine Leser*innen
  • Wollmäuse an der Macht – wie Familie Fluse von Künstlerin Katrin Wiegand das Schaufenster erobert

Ein Aktionsschaufenster mit Kreativwettbewerb

Um das Bilderbuchmagazin für euch und alle Besucher der Buchhandlung greifbar zu machen, haben wir es in das Schaufenster der Glockenbachbuchhandlung einziehen lassen. In der Jubelausgabe des Gecko wird nicht nur gefeiert und musiziert was das Zeug hält, wir begegnen darin auch einer ganz besonderen Truppe, nämlich Familie Fluse. Einer Gattung Wollmäuse, die es bestens versteht, zu feiern.

Und wenn ihr Lust habt, eure ganz eigene Wollmaus-Party zuhause steigen zu lassen oder mit Gecko und uns ein bisschen mitzufeiern, dann könnt ihr mithilfe der Anleitung von Familie-Fluse-Künstlerin Katrin Wiegand mit euren Kindern zuhause ganz leicht selbst Wollmäuse zum Leben erwecken lassen. Die Anleitung dazu findet ihr in der Jubelausgabe des Gecko oder ihr könnt sie euch als Ausdruck in der Glockenbachbuchhandlung abholen.

Und da es sich mit Wollmaus-Zuwachs noch viel ausgelassener feiern lässt, brauchen wir eure Unterstützung. Wir suchen noch mehr Partygäste für unsere Wollmaus-Party und bestärken euch darin, uns eure gebastelten Wollmäuse für das Schaufenster bzw. die Regalreihen der Glockenbachbuchhandlung zu überlassen. Natürlich dürfen die gebastelten Mäuse nach ihrem Zwischenstopp im Glockenbachviertel wieder an ihre kleinen und großen Künstler*innen zurück.

Die drolligste Wollmaus wird im Rahmen des Aktionsschaufensters in zwei Wochen, am 29. September 2022, von Muriel gekürt und kann dabei ein Probeabo für das gecko einheimsen. Natürlich belohnen wir alle Künstler*innen mit einem mäusestarken Dankespaket. Ist das nicht mäusestark?

Bücherempfehlungen

Unsere Gesprächspartnerin Muriel Rathje hat ein paar ganz besondere Empfehlungen für Kinder und erwachsene Vorleser*innen dabei, durch die es sich wunderbar in die Welt der Kinderliteratur eintauchen lässt:

 

Die Bücherkette von Buchhändlerin Pamela Scholz:

Gerne möchte ich auf drei Werke hinweisen, die aus Inhalten des Gecko gewachsen sind:

Außerdem möchte ich auf das aktuelle Werk von Dorothea Blankenhagen hinweisen, die uns bei der Aufnahme der 11. GlockenbachWelle mit ihrer Anwesenheit erfreut hat:

Mehr Informationen zu unserer literarischen Welle findet ihr auf unseren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #GlockenbachWelle #GeckoWelle und auf den Projektseiten der Wellenreiter:innen.

Hier geht`s zu unseren Projektseiten:
GlockenbachbuchhandlungNur Lesen ist schöner und Literatur Radio Hörbahn

Bleibt gespannt, was noch alles auf euch zuschwappt…

Jetzt solltet ihr euch zuschalten. Hier geht´s lang. Ohren auf!

GlockenbachWelle – Die Mercury-Welle

Willkommen bei der 10. Ausgabe der GlockenbachWelle. Ich darf euch heute auf unsere neueste Podcast-Folge aufmerksam machen, die einer ganz besonderen Größe gewidmet ist, und zwar der Rockstar-Legende Freddie Mercury. Der britische Musiker, Mitbegründer, Komponist und Frontsänger der Band Queen, der als einer der bedeutendsten Rocksänger der 70er und 80er Jahre in die Geschichte einging, ist sicherlich allen ein Begriff. Falls nicht, garantieren wir euch, ist er es sicher nach dieser Welle.

Es wird flamboyant – denn Freddie erstrahlt auch noch heute in vollem Glanz!

Die Mercury-Welle mit Nicola Bardola

Zwei Buchhändlerinnen, eine Bloggerin und ein Autor im Gespräch für Literatur Radio Hörbahn

Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München

Die Runde: Die Gastgeberinnen und Buchhändlerinnen Petra Schulz und Pamela Scholz, meine Wenigkeit, Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner) und Nicola Bardola, Literatur- und Musikkritiker und Autor des Sachbuches „Mercury in München – Seine besten Jahre“ (Heyne Harcore).

Was haben wir vor?

Wir wollen uns über Musikgeschichte unterhalten, uns mit guter Unterhaltung auf einer Welle tragen und durch Freddies außerordentliche Lebensjahre in der bayerischen Landeshauptstadt (1979-1985) durch ein München spülen lassen, das der Weltstar in vollen Zügen genossen hat.

Heute begeben wir uns gemeinsam mit Mercury-Experten Nicola Bardola auf Freddies Spuren durch die Stadt.

Worauf ihr euch freuen dürft:

  • Musikgeschichte der 70er und 80er Jahre
  • Shortcuts – kurze Fragen & spontane Antworten
  • Literaturtipps von Nicola Bardola
  • sich an Freddies Fersen durch die Stadt zu heften
  • der Kinofilm „Bohemian Rhapsody“ als Inspiration
  • das Sachbuch „Mercury in München – Seine besten Jahre“ von Nicola Bardola
  • Bedeutende Münchner Stationen des Künstlers
  • Anekdoten von Münchner Urgesteinen und Szenelokalen
  • wie Freddie von der „Textil Bitch“ zum „Lederkumpel“ wurde
  • München als musikalische Metropole und Ideenschmiede
  • Das kunterbunte und liberale Glockenbachviertel von heute vs. dem ruppigen und abenteuerlichen „Glasscherbenviertel“ von früher
  • „Bavarian Rhapsody“ – Streifzüge der besonderen Art
  • Veranstaltungstipps, durch die ihr dem viel zu früh verstorbenen Künstler noch einmal ganz nahekommen könnt
  • die Bücherkette von Pamela Schulz
  • der Klang eines „Rüscherls“ vor dem Genuss

Impressionen eines Streifzugs – mit Nicola Bardolas „Mercury in München“ durch die Stadt

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Unser Gast Nicola Bardola hat ein paar ganz besondere Empfehlungen dabei, die nicht nur mit München und dem Glockenbachviertel eng verwoben sind, sondern uns auch unseren ersten Wellenreiter überhaupt, Hans Pleschinski, erneut abklatschen lassen:

Hört hier nochmal in unsere fulminante Premiere mit Hans Pleschinski rein…

Die Bücherkette von Buchhändlerin Petra Schulz :

Mehr Informationen zu unserer literarischen Welle findet ihr auf unseren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #GlockenbachWelle und auf den Projektseiten der Wellenreiter:innen.

Hier geht`s zu unseren Projektseiten:
GlockenbachbuchhandlungNur Lesen ist schöner und AstroLibrium
sowie Literatur Radio Hörbahn

Bleibt gespannt, was noch alles auf euch zuschwappt…

Jetzt solltet ihr euch zuschalten. Hier geht´s lang. Ohren auf!

Nachtschwärmer*innen #10jahrebrittateckentrup

„Mond – Eine Reise durch die Nacht“ – Britta Teckentrup

Verlag arsEdition, erschienen am 21.03.22, Preis 12,00 € [D], Pappbuch, ab 3 Jahren, 24 Seiten, ISBN: 978-3-8458-4673-6, hier geht’s zum Buch

„Hast du je darüber nachgedacht, warum der Mond scheint in der Nacht?

Wie Menschen, Tiere, Pflanzen, Bäume nachts in seinem Lichte träumen?“

Spitze durch das Guckloch und begleite den Mond auf seiner magischen Reise. Entdecke, wie sich seine Gestalt verändert, wie aus einer schmalen Sichel langsam aber sicher ein großer runder Vollmond heranwächst und welche Tiere er mit seinem Licht durch die Dunkelheit leitet.

Mit dieser handlichen Pappausgabe wird Britta Teckentrups bekanntes Bilderbuch „Mond“ schon kleinen Nachtschwärmer*innen zugänglich gemacht.

Klein, aber oho!

Meine Räubertochter hegt schon seit geraumer Zeit eine Faszination für den Weltraum, für den glitzernden Nachthimmel, die leuchtenden Sterne und die Planeten im All. Den Mond entdeckt sie oft schon beim morgendlichen Weg in den Kindergarten und behält ihn über den ganzen Tag hinweg im Auge. Sie bemerkt, wie er sich vom nahezu unscheinbaren Himmelsobjekt in eine leuchtende Kugel verwandelt, dass seine Gestalt der stetigen Veränderung unterliegt, von der schmalen Sichel bis hin zum prallgefüllten Vollmond. 

Ihre Sternenbibliothek ist mittlerweile nicht nur gut mit Büchern zu dem Thema bestückt, sondern auch von einem leuchtenden Mond und Sternen eingebettet, die sich über ihre Kinderzimmerwand erstrecken und sie nachts sanft in den Schlaf wiegen. Klar, dass Britta Teckentrups Bilderbuch „Mond“ längst bei uns wohnt. Doch neuerdings gesellt sich eine kleine aber feine Pappbuchausgabe dazu, die erst kürzlich erschienen ist und die Geschichte nun schon einer etwas jüngeren Leserschaft zugänglich macht. Der Verlag selbst empfiehlt das Buch ab 3 Jahren, ich bin der Meinung, es kann schon weitaus früher eingesetzt werden. Durch das handliche und kleinkindgerechte Format entpuppt sich das Buch als robuste und leicht zu verstauende Reise- und/oder Klo-Lektüre.

Nun kommt diese Ausgabe zwar recht klein daher, aber nicht minder magisch. Durch ein spielerisches Guckloch zeigt sich der Mond von seiner besten Seite. Schon beim Blick auf das Cover werden die kleinen Leser*innen dazu animiert, hindurch zu blicken. Das schafft einen Anreiz, entfacht die Neugierde und bindet sie ins Geschehen ein. Schnell finden sie sich auf den dahinter verborgenen Seiten wieder, die den Mond im unterschiedlichen Gewand zeigen. Doch nicht nur das, auf jeder Seite finden sich auch Tiere ein, die vom Licht und der Veränderung des Mondes geprägt sind. Er ist es, der sie navigiert, ihnen Licht und Sicherheit schenkt.

„Der volle Mond schickt helles Licht, das funkelnd in den Wellen bricht. Und in des Meeres dunklen Weiten befiehlt der Mond ihm die Gezeiten.“

Britta Teckentrups Bilder kommen bunt und magisch daher. Aufgrund der Nachtszenerien bleibt der Hintergrund konstant dunkel, während die Tiere und der Mond in üppigen Farben um die Wette strahlen. Durch den Schein einer Nachttischlampe entfalten sich die facettenreichen Bilder besonders kräftig, weshalb uns die Geschichte als wunderbare Gute-Nacht-Lektüre begegnet. Klar, schließlich geht es hier ja um den Mond.

Die wunderbar stimmigen Verse von Patricia Hegarty, die von Maria Höck ins Deutsche übertragen wurden, schenken der Geschichte nicht nur eine wunderbar melodische Untermalung, sie geben den Kindern auch ganz spielerisch Wissen an die Hand. So lernen sie zum Beispiel dass es sich bei Aras um Papageien handelt, ein Skorpion nachts leuchtend blau glüht, dass Papageien in klirrender Kälte wohnen und der Mond dort von grünen Nordlichtern umgeben ist, dass der Mond den Flug der Vögel leitet, zur richtigen Zeit nach Süden und die Vögel gleich mit sich zieht, dass Schildkröten in der Nacht an Land schwimmen und dort ihre Eier im Sand vergraben und dass das Licht des Vollmondes dem Meer eine glitzernde Decke schenkt.

„Im Dschungel, durch ein Dach aus Grün, sind silberne Strahlen des Mondes zu sehn. Hörst du die Lieder im Urwald erklingen, wenn Aras und Frösche gemeinsam singen?“

Egal ob groß oder klein – „Mond“ ist eine wunderbare Bereicherung fürs Kinderbuchregal und sollte bei allen Nachtschwärmer*innen und Mondliebhaber*innen zuhause stehen. 

Eine Verlosung im Rahmen der Blogtour „10 Jahre Britta Teckentrup bei arsEdition“

Britta Teckentrup ist ein Garant für poetische Bilderbuchreisen. Leser*innen auf der ganzen Welt wissen um die Faszination, die von ihren Büchern ausgeht. In mehr als 20 Ländern sind bereits über 100 Bilderbücher erschienen, viele davon sind bereits mehrfach ausgezeichnet worden. 

Dass die Illustratorin, Autorin und freie Künstlerin aus Berlin nun schon seit sage und schreibe 10 Jahren Kinderbücher bei arsEdition veröffentlicht, gibt uns Anlass zum Feiern. Und deshalb haben wir in freundlicher Unterstützung mit dem Verlag eine Blogtour ins Leben gerufen, wodurch ich heute ein Exemplar der wunderbaren Pappbuchausgabe von „Mond“ an euch verlosen darf.

Die wunderbare Vielfalt von Britta Teckentrups Bilderbüchern haben euch 7 Bloggerinnen (inklusive meiner Wenigkeit) auf ihren Kanälen gezeigt. Spitz gerne in meinen vorangegangenen Beitrag und klick dich durch alle teilnehmenden Blogs. Gestern hat sich Maike von Buchkinder der Pappbuchausgabe von „Bienen – Kleine Wunder der Natur“ gewidmet, morgen dürft ihr in den letzten Beitrag von Frau Bücherfee eintauchen … psst! sie hat einen ganz großen Schatz von Britta Teckentrup dabei.

Da ich sowohl hier auf dem Blog als auch auf Instagram eine treue Leserschaft habe, möchte ich euch auf beiden Kanälen die Möglichkeit geben, in den Lostopf zu springen.

Für ein Los auf dem Blog würde ich euch bitten, mir bis Dienstag, 05.04.22, 23:59 Uhr zu verraten, welches bislang euer Lieblingsbuch von Britta Teckentrup ist. 

Die Teilnahmebedingungen für das Los auf Instagram könnt ihr meinem Instagram-Post  auf @lesenslust entnehmen, der zeitgleich mit diesem Beitrag veröffentlicht wird. 

Viel Glück!

Eure Steffi

[Werbung: Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von arsEdition als Rezensions- und Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt.]

[Der Versand des Gewinns erfolgt durch den Verlag. Zu diesem Zweck (und nur dazu) gebe ich die Adresse der Gewinnerin/des Gewinners an den Verlag weiter.]

10 Jahre Britta Teckentrup bei arsEdition – eine Blogtour

Wir tauchen in Bilderbuchwelten ab

Ich darf dir heute ein ganz persönliches Herzensprojekt bekanntgeben – eine Blogtour zu Ehren von Britta Teckentrup. Denn dass die Illustratorin, Autorin und freie Künstlerin aus Berlin nun schon seit sage und schreibe 10 Jahren Kinderbücher bei arsEdition veröffentlicht, gibt uns Anlass zum Feiern. 

Britta Teckentrup ist ein Garant für poetische Bilderbuchreisen. Leser*innen auf der ganzen Welt wissen um die Faszination, die von ihren Büchern ausgeht. In mehr als 20 Ländern sind bereits über 100 Bilderbücher erschienen, viele davon sind bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Ihre atmosphärischen Illustrationen entführen uns u.a. in die faszinierende Welt der Natur. Hier wartet eine kunterbunte Tierwelt auf uns, die so manch‘ berührende Geschichte zu erzählen weiß.

Auch wir wissen den Facettenreichtum von Britta Teckentrups Bilderbüchern zu schätzen. Ihre Bücher sind seit Jahren fester Bestandteil unseres Bilderbuchregals. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir mit freundlicher Unterstützung von arsEdition diese Blogtour ins Leben rufen konnten. 

Wunderwelt Natur in sieben Bücher

Um euch die Vielfalt von Britta Teckentrups Bilderbüchern aufzuzeigen werde ich ab morgen mit sechs anderen Bloggerinnen in sieben Bilderbücher abtauchen, die euch auf eine spannende Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt von Flora und Fauna entführen.

Bei jedem einzelnen von uns hast du die Chance auf dein ganz persönliches Exemplar des jeweils vorgestellten Bilderbuchs. 

Klingt nach „Liebe auf den ersten Klick“? Na dann merk‘ dir für die folgende Woche folgende Blogs bzw. Instaaccounts vor.

Die teilnehmenden Blogs/Instaaccounts:

Nur Lesen ist schöner

Küstenkids unterwegs

kleinerleser

Brigittes Kinderbuchblog

Frau Bücherfee

Desiree Bücherfee

Buchkinder

Wir freuen uns im Übrigen auch an allen restlichen Tagen des Jahres über deinen Besuch. Denn eins kann ich dir mit Gewissheit sagen – auf diesen Blogs herrscht immer eine große Liebe zum Buch!

Liebe Grüße

Steffi

 

Superideen für drinnen & draußen

„Kalle und Elsa – Superideen zum Spielen, Malen und Basteln“

Bohem Press, erschienen im März 2022, Preis 12,00 € [D], Broschur, ab 4 Jahren, 64 Seiten, ISBN: 978-3-95939-204-4, hier geht’s zum Buch

Mit dem Einzug des ersten Abenteuers von Kalle und Elsa ist eine große Liebe für das Bilderbuchduo bei uns herangewachsen. Denn Jenny Westin-Verona und Jesús Verona ist mit ihrem Freunde-Duo nicht nur ein Gespann gelungen, das im Bezug auf Hautton und Geschlechterrollen divers daherkommt, sondern auch, dass besonders viel Fantasie an den Tag legt. Während die beiden Freunde in „Kalle und Elsa“ den heimischen Garten kurzerhand zum Dschungel erklären, begegnen sie in „Kalle und Elsa – Ein Sommerabenteuer“ am Strand einem Meeresungeheuer und fliegen in „Kalle und Elsa … lieben die Nacht“ mit ihrem selbstgebauten Raketenbett in den Weltraum.

Nun hat Bohem Press die schönsten Szenerien aus den drei bislang erschienenen Bilderbüchern des schwedischen Erfolgsduos in einem Band vereint und ein kreatives Beschäftigungsbuch für kleine Leser daraus gezaubert. Auf insgesamt 29 Doppelseiten finden Kinder und Eltern hier ganz viele Anregungen zum Malen, Basteln und Spielen.

Das Buch funktioniert sowohl eigenständig als auch als Ergänzung zu den bereits erschienenen Bilderbüchern. Kinder, die Kalle und Elsa bislang noch nicht kennengelernt haben, werden gleich auf der ersten Seite unmittelbar ins Geschehen gezogen und dazu eingeladen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. So ist es an ihnen, zu bestimmen, wen Kalle und Elsa auf dem Weg nach draußen vor der Tür antreffen. Kinder, die mit den Abenteuern der beiden Freunde bereits vertraut sind, finden sich hier direkt im ersten Bilderbuchabenteuer „Kalle und Elsa“ wieder, wo Kalle und Elsa plötzlich ein herrlich wildes Gefühl ergreift, als sie auf den Apfelbaum im Garten klettern und am Boden einen Wolf erspähen, der sich wenig später in unheimlich gefährliches Krokodil verwandelt.

So groß wie die Fantasie der beiden Kinder in den Bilderbuchabenteuern daherkommt, so vielfältig kommen auch die Beschäftigungsideen im Buch daher. Hier hat sich ein ganzes Sammelsurium an Superideen zusammengefunden, die sich an Kinder unterschiedlichen Alters richten. Das Niveau der einzelnen Ideen ist für Kinder vom Kindergartenalter bis zur dritten Klasse geeignet. Das Buch schenkt ihnen nicht nur viel Platz zum Malen, sondern auch viel Gelegenheit zum Zuordnen, Suchen und Unterscheiden von Dingen, zum (ersten) Zählen und Wörter legen.

Was uns im ersten Moment wie ein Ideenbuch für drinnen begegnet (das in aktuell unvermeidbaren Quarantäne- und/oder Isolationsphasen Gold wert ist), entpuppt sich auch als wunderbare Ideenschmiede für Unternehmungen an der frischen Luft. Hier kann man sich dann dem Spiel Himmel und Hölle, einer Nachtwanderung oder einem Tipibau annehmen. Wer lieber drinnen bleiben will (oder muss) kann sein gesammeltes Strandgut aus dem letzten Strandurlaub zu kreativen Bildern zusammenlegen, eine Seifenlauge für Seifenblasen mischen, ein Space Shuttle oder Planetenmobile basteln. Oder aber man nimmt sich einem der zahlreichen Rezepte an, die von selbstgemachten Kartoffelchips bis hin zu Schokokeksen und schwedischem Schokoladenkuchen KLADDKAKA reichen. 

Unter anderem findet man im Buch auch ein Spielfeld für das Spiel „Von der Erde zum Mond“, für das man lediglich einen Würfel und Spielfiguren braucht, um es zu spielen. Überhaupt fanden die Bilder aus „Kalle und Elsa … lieben die Nacht“ bislang am meisten Anklang bei meiner 4-jährigen Räubertochter, die den dritten Band zu ihrem liebsten erklärt hat. Es mag sicherlich an ihrer Begeisterung fürs Weltall und ihren nächtlichen Raketenbettflügen in den Weltraum liegen, dass diese Bilder bei ihr so beliebt sind. Denn insgesamt kommt jedes Einzelne von Jesús Veronas Illustrationen so bunt und facettenreich daher, dass es der Fantasie Flügel verleiht.

„Kalle und Elsa – Superideen zum Spielen, Malen und Basteln“ ist ein Garant für kreative (Familien-)Stunden drinnen und draußen. Es stattet uns mit einem Kreativequipment aus, das für jede Menge Unterhaltung und Spaß sorgt und auch nach längerem Einsatz nicht langweilig wird. Es ist eine wunderbare Bereicherung unserer bisherigen Kalle und Elsa – Sammlung. Wir hoffen dennoch, dass die Reihe fortgesetzt und schon bald um ein weiteres Bilderbuchabenteuer ergänzt wird.

Kinderfreuden #55: Hummelige Botschaften

„Die kleine Hummel Bommel – Du kannst fliegen“ – Britta Sabbag, Joelle Tourlonias, Maite Kelly

Verlag arsEdition, erschienen am 25. Februar 2022, Preis 15,00 € [D], Hardcover, ab 3 Jahren, 32 Seiten, ISBN: 978-3-8458-4650-7, hier geht’s zum Buch

Wer seinen Kindern, lieben Herzensmenschen oder auch sich selbst eine Freude machen will, hat mit diesem poetischen Bilderbuch ein wahres Herzensbuch zur Hand.

„Die kleine Hummel Bommel – Du kannst fliegen“ vereint 14 ermutigende Hummel Bommel -Botschaften und dient kleinen und großen Leser*innen als Impulsgeber für innere Stärke, Mut und Selbstvertrauen.

Es ist eins jener Bilderbücher, das seinen Leser*innen Flügel verleiht.

Blickwinkel aus großen Augen

Mit „Die kleine Hummel Bommel – Du kannst fliegen“ hat das bekannte Dreiergespann Britta Sabbag, Maite Kelly und Joëlle Tourlonias nun ein poetisches Bilderbuch geschaffen, in dem erstmals die Botschaften der beliebten Hummel vereint sind. Während es Hummel Bommel – Neulingen ganz unabhängig von den bereits erschienenen Geschichten begegnet, sorgt es bei Hummel Bommel – Fans für einen hohen Wiedererkennungswert. Denn die einzelnen Botschaften sind bereits erschienenen Bilderbüchern zuzuordnen. 

Es sind mir mitunter bereits vertraute einfühlsame Zeilen, mit denen Britta Sabbag und Maite Kelly den Kindern wichtige Botschaften und bestärkende Impulse an die Hand geben, die ihnen Mut schenken, innere Kraft verleihen und sie darin bestärken, sich allen Ängsten und aller Unsicherheit zum Trotz mit offenem Herzen hinaus ins Leben zu wagen und ihre Zeit mit den Menschen zu verbringen, die sie lieben. 

„Du bist geboren, weil du richtig bist.“

Es ist die erste Botschaft im Buch, die es mir besonders angetan hat. Denn was das schreibende Duo hier mit wenigen Worten auszudrücken vermag, ist genau das, was ich meiner Tochter jeden Tag mit auf den Weg geben möchte. Dass sie mir wichtig ist. Dass sie genauso wie sie ist, richtig ist, ich stolz bin, ihre Mutter sein zu dürfen.

Insgesamt sind es 14 solcher Botschaften, denen wir im Buch begegnen. Botschaften, die in den vorangegangenen Bilderbuchgeschichten bereits transportiert werden, nun aber völlig eigenständig stehen. Das mag zum einen dafür sorgen, dass das Bilderbuch sich auch als ideales Geschenkbuch für Herzensmenschen jeglichen Alters entpuppt, zum anderen aber auch, dass es kleineren Kindern etwas zu poetisch / spirituell begegnen könnte, weil die dazugehörige Geschichte fehlt. Ich sehe hier ein ähnliches „Problem“ wie beim Bilderbuch „Vielleicht“ von Kobi Yamada und Gabriella Barouch, das sich für mich als Bilderbuchperle entpuppt hat, für meine Tochter aber nur als ein Bilderbuch von vielen in Erinnerung blieb, wenn auch als eines mit besonders schönen Bildern.

Die Altersempfehlung des Bilderbuchs liegt wie bei den Bilderbuchabenteuern bei 3 Jahren. Fantasiereichen Kindern (ohne Hummel Bommel – Erfahrung) könnte dieser auf die Botschaften reduzierte Stil jedoch auch als Einladung begegnen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und mit ihren Eltern ins Gespräch zu kommen. Für Hummel Bommel – Fans wird das Bilderbuch zu einer tollen Ergänzung mit hohem Wiedererkennungswert, die sicherlich dazu einlädt, die im Regal beherbergten Geschichten wieder aufzustöbern und die Botschaften den einzelnen Geschichten zuzuordnen.

„Manchmal weht dich der Sturm um. Und scheint alles verloren – egal, was auch ist: Denk daran, wer du bist.“

Joëlle Tourlonias hat sich mit ihrem zauberhaften Illustrationen schon damals in das Herz meines Patenkindes Lena (und mir) gezeichnet. Das erste Abenteuer von Bommel setzte den Grundstein für eine große Hummel-Liebe, die sich über viele Jahre erstreckte und auch dann nicht abflachte, als sie schon lange der Altersempfehlung entwachsen war. Meine Tochter hat bislang hauptsächlich Berührungspunkte mit der Baby Hummel Bommel, hat mit 1-2 Jahren fast ausschließlich das Pappbuch „Die Baby Hummel Bommel – Gute Nacht“ als Gute-Nacht-Geschichte eingefordert und kann die Reime noch heute auswendig. Doch das Portfolio der Illustratorin ist groß und so sind über die letzten vier Jahre eine ganze Reihe an von ihr illustrierten Bilderbücher bei uns eingezogen, zuletzt das Vorlesebuch „Anouk, die nachts auf Reisen geht“, ebenfalls bei arsEdition erschienen. 

Was mir bei „Die kleine Hummel Bommel – Du kannst fliegen“ besonders gut gefällt, ist die Schlichtheit ihrer Illustrationen in zarten Pastelltönen mit Fokus auf eine Botschaft bzw. Hauptillustration pro Doppelseite. Auch das dezent gehaltene Cover mit filigraner Goldprägung ist optisch ein Genuss.

Fest steht, die Lektüre dieses Bilderbuchs tut der Seele gut. Sie macht von innen stark und schenkt uns in diesen herausfordernden Zeiten genau die Kraft und Zuversicht, die wir aktuell am dringendsten brauchen. 

„Finde deine Flügel. Dann breite sie aus – finde es für dich heraus. Dein Mut trägt dich überallhin.“

Blickwinkel aus kleinen Augen

Emmas Urteil:

Gefällt dir das Bilderbuch, Emma?

Ja. Als ich noch kleiner war, hast du mir schon von der Baby Hummel Bommel vorgelesen. Jetzt ist sie genauso groß geworden wie ich. Wir sind jetzt gar keine Babys mehr.

Erzählt das Buch eine Geschichte?

Nein. Du hast aber gesagt, dass es mir Kraft und Mut schenkt. Da sind lauter schöne Worte drin, die mich glücklich machen.

Welches ist deine Lieblingsseite?

Die mit den gelben Blumen. Weil die Hummel Bommel sich da in das Blumenbett kuschelt und du mir vorgelesen hast, dass die Liebe sich wie ein Sonnenstrahl anfühlt. Und das finde ich so schön, weil ich ja immer sage, dass du sonnenlieb bist, Mama. Deine Liebe wärmt mich (ich habe zum Muttertag eine Blume geschenkt bekommen, in der Emma mir die Eigenschaft „sonnenlieb“ zugeordnet hat).

Die Botschaft dieser Seite:

„Liebe macht sich von innen stark. Du musst sie nicht sehen, um sie zu verstehen. Sie ist wie ein Sonnenstrahl. Liebe ist Liebe.“

Erzählst du uns von deinem Traum, den du nach dem Lesen des Buches hattest?

Ich war genauso klein wie die Hummel Bommel und habe mich genau wie sie mit einem Blatt zugedeckt und in das Blumenbett der gelben Blume gekuschelt.

Als was warst du dieses Jahr an Fasching verkleidet?

Als Biene und nach dem Mittagessen sah ich aus wie die Hummel Bommel. Dann hatte ich nämlich einen ganz dicken Bauch. 

Ist neuerdings Fan von:

Honigbrot 

[Werbung: Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von arsEdition als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt]

Nach Sonne dürstend

„Die Sonnenwächterin: Eine Frühlingsgeschichte“ – Maja Lunde, Lisa Aisato

btb Verlag, erschienen am 9. November 2021, Preis 15,00 € [D], Hardcover, 208 Seiten, ISBN: 978-3-442-75933-0, hier geht’s zum Buch

„Wenn ich die Augen schloss, konnte ich auf den Wangen und der Nase noch die Sonne spüren, die prickelnde Wärme, die sich in mir ausbreitete und mit nichts zu vergleichen war, die mein Herz erweichte und meine Gedanken beruhigte. In gewisser Weise hatte ich also eine Vorstellung von der Sonne, obwohl sie vor langer Zeit verschwunden war, damals war ich gerade ein Jahr alt gewesen.“

Zitat, Seite 3

Lilja lebt in einer Welt ohne Licht. Das Dorf, in dem das kleine hagere Waisenmädchen mit ihrem Großvater wohnt, ist von ewiger Dämmerung erfüllt. Hier gibt es keine Jahreszeiten, keinen Wechsel zwischen Tag und Nacht und keine Sonne, an deren prickelnde Wärme sich Lilja noch genau erinnern kann. Nur ewiger Regen und trübes Licht. Es ist Liljas Großvater, der die Leute im Dorf mit Nahrung versorgt. Sein Gemüse ist ihr Lebenselixier. Die Turmuhr am Markplatz ihr Taktgeber. 

Eines Tages vergisst der Großvater sein Brot auf dem Tisch. Lilja will es ihm bringen und entdeckt dabei einen geheimen Pfad hinter Großvaters Gewächshaus. Es ist verbotenes Terrain und dennoch kann sie nicht widerstehen. Sie folgt dem Pfad in den Wald, der in ihr eine große Furcht aber gleichzeitig auch Neugierde weckt. Hier eröffnet sich ihr bald eine ganz neue Welt. Eine Welt, von der sie nicht zu träumen gewagt hat und die Fluch und Segen zugleich ist. Und mit dem Betreten dieser Welt beginnt ihr wohl größtes Abenteuer.

„Die Wärme umschloss meinen Körper und es fühlte sich plötzlich an, als würde ich um mehrere Zentimeter wachsen. Das Gleiche geschah anscheinend auch mit den Pflanzen. Sobald das Licht auf sie fiel, passierten die unglaublichsten Dinge. Blütenknospen öffneten sich, an einem Busch sah ich die Tomaten erröten, die Blaubeeren auf dem hügeligen Boden nahmen noch eine dunkelblauere Färbung an, und die Apfelsinen an einem der Äste wurden intensiver orange.“

Zitat, Seite 58

Hier, in diesem von Bergen umgebenen Tal begegnet Lilja einem wohlgenährten Jungen mit erdbeerroten Wangen und einer mit Sommersprossen übersäten Nase. Sie ist umgeben von dem raschelnden Blätterdach der üppigen Bäume und einem Meer aus dichtem Gras und Blumen, deren Farben sie bislang nur aus dem Malkasten ihres Vaters kannte. Lilja kann ihr Glück kaum fassen. Nie hätte sie gedacht, dass sie all das jemals sehen würde. Und es kommt noch besser. Denn hinter einem Stahltor in der Felswand liegt sie verborgen: Die verloren geglaubte Sonne. Es ist ihre Wärme und ihr Licht, das die Pflanzen und Blumen im Tal nährt und am Leben erhält. Doch die Sache hat einen Haken. Denn es darf nur zwei Mal am Tag für eine Sanduhr lang geöffnet werden. Es ist eine der Bedingungen, an der der Aufenthalt des im Tal lebenden Jungen geknüpft ist. Genau wie das Umsorgen der Beete und das Befüllen eines Korbes für das Dorf. Es sind die Regeln der Sonnenwächterin, die hier herrscht.

Und während Lilja sich fortan täglich am Ertrag dieses Paradieses labt, nagt schon bald das schlechte Gewissen an ihr und lässt sie eine folgenschwere Entscheidung treffen.

„Endlich gab es einen Ort, wo ich von allem wegkam. Von unserem beengten Zuhause, von meinem Dorf, von allen, die sich in Gummistiefeln und weiten Regenmänteln durch die Gegend schleppten mit Ringen unter den Augen, schwarz wie Regenwolken. Das hatte ich zumindest gedacht, aber jetzt wollten meine Beine plötzlich nicht mehr rennen. Sie wurden schwerer, je tiefer ich in den Wald kam und je mehr ich mich dem Tal näherte. Schließlich fühlte es sich an, als hinge Schlamm an meinen Stiefeln. […] Es war nicht gerecht, dachte ich, es war nicht gerecht, dass nur ich in dem Tal sein durfte, dass nur ich so viel essen durfte, wie ich wollte, und die Wärme der Sonne spüren.  Es war nicht gerecht, dass der Junge und ich das alles haben durften und die anderen Menschen im Dorf weiterhin im Dämmerlicht leben mussten.“

Zitat, Seite 82

Ich bin dem Ruf gefolgt, der in der Adventszeit von den Zeilen meines Bloggerkollegen und Freundes Arndt (von AstroLibrium) über ein Werk ausging, in das ich unbedingt selbst eintauchen wollte. Es ist „Die Sonnenwächterin“ von Maja Lunde, die bei mir ein Zuhause fand. Der zweite, völlig eigenständige Teil eines großen Jahreszeitenquartetts für die ganze Familie, der mit 27 Kapiteln und so farbenfrohen und gefühlvollen Illustrationen von Lisa Aisato daherkommt, dass mir beim Lesen ganz warm ums Herz wurde.

Schon 2018 sorgte das Erfolgsduo mit ihrer Geschichte um „Die Schneeschwester“ für Begeisterung bei ihren Leser*innen. Es war der Auftakt eines Quartetts, das nicht nur bunt und atmosphärisch, sondern auch besonders daherkommt. Sowohl der hochwertige, von einem Schutzumschlag umhüllte Einband, als auch die darin verborgene Geschichte schaffen es gleichermaßen, mich zu begeistern. Es ist das harmonische Zusammenspiel aus Text und Bild, das der Geschichte Leben einhaucht, den Leser und die Leserin einbettet, in ein berauschendes Meer aus Farben, Gefühlen und Gerüchen. 

Ich entschied mich dazu „Die Sonnenwächterin“ ebenfalls in der (Vor)Weihnachtszeit zu lesen. Denn warum sollte man sich im Dezember immer nur auf saisonale Geschichten beschränken, wenn man der kalten und dristen Jahreszeit auch so viel Farbe und Wärme einhauchen kann!? Die Gefühle, die Maja Lunde mit ihren berührenden Zeilen in mir freisetzte, fanden sich in Lisa Aisatos ausdrucksstarken Illustrationen wieder. Ihre Bilder sind erfüllt von einem Facettenreichtum an Gefühlen: von Tristesse, Angst, Hunger und dem unbändigen Wunsch nach Wärme, aber auch von Glück, Liebe, Freiheit und Leben. 

Doch nicht nur Aisatos Bilder sondern auch Lundes Figuren begegnen einem vielfältig. Es ist nicht nur das Waisenmädchen Lilja oder der Junge aus dem Tal, dessen Konturen sich hier von Seite zu Seite zu Persönlichkeiten entfalten, es ist auch Liljas Großvater, die vom Hunger gezeichneten Freunde von Lilja, die von Wut beherrschte Sonnenwächterin oder der treu ergebene Vierbeiner des Jungen, die im Lauf der Geschichte an Farbe gewinnen.

Maja Lunde, die sich bereits in ihrem Klimawandel-Quartett (u.a. „Die Geschichte der Bienen“ oder „Die Geschichte des Wassers“) mit Umwelt- und Politikthemen kritisch auseinandersetzt, ermahnt uns auch mit dieser Geschichte zu einem achtsamen und ressourcenschonenden Umgang mit der Natur. Sie zeigt uns nicht nur wie schön sondern auch wie vergänglich sie ist. Dass unser aller Leben unweigerlich mit ihr verbunden ist, wozu Menschen in Not im Stande sind und welch‘ menschlichen Abgründe sich dabei auftun können.

Doch auch wenn „Die Sonnenwächterin“ sicherlich kleine wie große Leser*innen zu begeistern versteht, kann ich sie Familien nicht uneingeschränkt ans Herz legen. Die Geschichte, die mitunter keine leichte Kost darstellt, sollte nur älteren Kindern, im Optimalfall mit erwachsener Lesebegleitung, zugemutet werden. Viele Passagen kommen sehr beängstigend oder emotional aufwühlend daher und sorgen mitunter für ein langes und tiefgehendes Nachhallen. Diesem Gedankenprozess ist sicherlich nicht jeder gewachsen, bringt aber auch einen gewissen Lern- bzw. Reflexionsprozess mit sich.

Das vorweihnachtliche Gedankenspiel von Arndt zur Sonnenwächterin lässt sich bei Instagram unter dem Hashtag #sonnenwächterinAstroLibrium nachverfolgen.

In seine Besprechung zum 1. Band des Jahreszeitenquartetts „Die Schneeschwester“ könnt ihr hier eintauchen.

Dieses Buch, ein Leben

„Der Leuchtturmwärter und ich“ – Benjamin Morpurgo, Benji Davies

Magellan Verlag, erschienen am 13. Juli 2021, Preis 13,00 € [D], Hardcover, ab 8 Jahren, 120 Seiten, ISBN: 978-3-7348-4109-5, hier geht’s zum Buch

Benjamin Postlethwaite ist ein Eigenbrötler. Er lebt seit vielen Jahren zurückgezogen in einem Leuchtturm auf Puffin Island und weist mit dem Nebelhorn und Leuchtfeuer seines Leuchtturms zahlreichen Schiffen den Weg. Ohne ihn wäre schon so manches Schiff auf den Felsen vor den Scilly-Inseln zerschellt und so mancher Passagier ertrunken. Doch auch das hellste Licht vermag nicht jedes Schiff zu retten und so wird der Viermaster Pelikan eines Nachts von der tosenden See auf die Felsen geworfen.

Benjamin sieht die Gefahr und rettet in fünf Zügen allen dreißig Männern, Frauen und Kindern das Leben bevor der Schoner vom Meer verschluckt wird. Auch Allen Williams und seine Mutter befinden sich unter den Geretteten. Allen, damals noch ein Kind, ist dem Leuchtturmwärter dafür nicht nur auf ewig dankbar, sondern bleibt ihm auch noch ein Leben lang verbunden. Trotz seines ernsten und unnahbaren Wesens ist Allen es, für den Benjamin am Abend der Rettung ein Lächeln übrig hat. Der Leuchtturmwärter schenkt ihm zum Abschied eines seiner Schiffsgemälde.

Als Teenager fasst Allen einen Entschluss: nach dem erfolgreichem Abschluss der Schule will er sich auf ein Abenteuer begeben und dabei auch Halt in Puffin Island machen. Denn auch wenn seine Briefe an Benjamin unbeantwortet bleiben, kann er ihn nie vergessen. 

Ein atmosphärisches Unterfangen

Wenn das Cover und die Kurzbeschreibung eines Kinderbuchs so verführerisch daherkommen wie bei „Der Leuchtturmwärter und ich“, dann kann ich kaum widerstehen, mich einer Geschichte selbst anzunehmen, selbst wenn sie in erster Linie für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde. Dass ich in das vorliegende Kinderbuch aber unbedingt selbst eintauchen musste, hatte noch einen ganz anderen Grund, nämlich, weil es von Benji Davies illustriert wurde.

Der britische Autor, Illustrator und Filmregisseur Benji Davies, der in diesem Fall „nur“ als Illustrator tätig wurde, ist seit den Walgeschichten (u.a. „Nick und der Wal“) ein fester Bestandteil unseres Kinderbuchregals. Wir haben die meisten seiner Bilderbücher im Regal stehen und können uns an seinen bunten und berauschenden Bildern (u.a. in „Opas Insel“) kaum sattsehen. Seine Illustrationen fallen in der Regel so detailreich und lebendig aus, dass gar kein Text von Nöten ist, um die darin abgebildete Geschichte zu erfassen.

Auf seine Illustrationen in Michael Morpurgos Geschichte war ich deshalb sehr neugierig. Denn während die Illustrationen in Bilderbüchern eine dominierende Rolle spielen, weil der Fokus der kleinen Leser*innen eben noch auf den Bildern liegt, nehmen sie in Kinderbüchern i.d.R. nur noch einen begleitenden Part ein. Dass das dem Wert der Illustrationen keinen Abbruch tun muss, zeigt „Der Leuchtturmwärter und ich“. Denn hier begegnen mir Davies‘ Bilder wie eh und je, sie sind bunt und lebendig, fügen sich sehr harmonisch ins Schriftbild ein und und füllen oft sogar eine ganze Doppelseite aus. Da kann es einem schon mal passieren, dass man sich mitten auf tosender See wiederfindet.

Eine lebenslange Verbundenheit

Ich muss gestehen, Michael Morpurgo, der wohl zu den bekanntesten britischen Kinder- und Jugendbuchautoren zählt, war mir lange kein Begriff. Doch mit „Mein Weihnachtswunsch für dich“ hatte der Autor mich für sich gewonnen und so war es nicht groß verwunderlich, dass er mich mit seiner ruhigen aber nicht minder lebendigen Sprache, die von Henning Ahrens ins Deutsche übertragen wurde, in dieser Geschichte erneut zu begeistern verstand.

„Wir waren schon völlig verzweifelt, als wir in der Dunkelheit ein Boot auf uns zukommen sahen – ein winziges Ruderboot mit einem Mann darin, das auf den riesigen Wellen ritt.“

Zitat, Seite 13

Es ist jene stürmische, von heftigem Gewitter durchzogene Nacht, in der man sich als Leser*in gleich zu Beginn wiederfindet. Was Morpurgo hier zu spinnen beginnt, ist nicht nur ein weitreichendes Beziehungsgeflecht zwischen den beiden Protagonisten Allen und Benjamin (kurz Ben), das weit über die tosende See hinausreicht, sondern auch eine ganz beeindruckende Lebensgeschichte eines jungen Mannes, die nicht immer von Leichtigkeit und Glück gezeichnet ist und dennoch zu einem guten Ende findet.

Allen muss schon in jungen Jahren sehr prägende Erfahrungen sammeln. Sein Vater stirbt kurz nach seiner Geburt, er wächst bei seiner Mutter auf, die aus Ermangelung finanzieller Mittel mit ihm zu den kalten Großeltern väterlicherseits zieht, wo er mit unzähligen Regeln seines Großvaters und der Härte seines Kindermädchens konfrontiert wird. Als sie kündigt, wird er aus Strafe vom Großvater auf ein Internat gesteckt. Die Mutter, gesundheitlich und emotional sehr geschwächt, schafft es nicht, sein Schicksal abzuwenden. Im Schulleiter des Internats stößt er erneut auf Ablehnung und muss nicht selten Geländeläufe bei Wind und Wetter absolvieren. Doch was in erster Linie der Bestrafung dient, bringt Allens Talent fürs Laufen zum Vorschein. Er entdeckt dabei seine Liebe zur Natur.  

„Ich genoss das Laufen. Ich genoss es, allein zu sein. Ich liebte den Wind und den Regen, den Matsch und die Vögel, die ich am Fluss sah: Reiher, Eisvögel und Kormorane. Ich wurde ein so guter Gelände-Läufer, dass man mich ins Schul-Team aufnahm. Ich gewann Wettläufe und bekam Medaillen, was allen zu gefallen schien, nicht zuletzt Herrn Mortimer. Wenn er nun mit den Augenbrauen wackelte, dann bewundernd und anerkennend.“

Zitat, Seite 36/37

Seine Kopien von Bens Gemälde, dass er sicher in einer Kiste verwahrt und dennoch detailgetreu im Kopf hat, finden Anklang beim Kunstlehrer. Sein Leben wird immer besser. Als Allens Mutter am Internat eine Anstellung als Französischlehrerin und in der Nähe der Schule eine Wohnung findet, darf Allen wieder zu seiner Mutter ziehen, wo er eines Tages auf einen Zeitungsartikel über den Leuchtturmwärter stößt. Er schreibt ihm erneut. Doch auch dieser Brief bleibt unbeantwortet. Allen lässt es nicht los, er will wissen, was aus dem alten Leuchtturmwärter geworden ist und so macht er sich auf den Weg nach Puffin Island. Zu seiner Überraschung wird nicht nur er, sondern auch ein verletzter Papageientaucher in Bens Leuchtturm gespült.

„Der kleine Vogel wurde zum Mittelpunkt unserer Welt, egal, wie sehr die Stürme tobten, egal, wie stark der Leuchtturm schwankte. Wenn wir ihn betrachteten, mussten wir lächeln. Nichts war uns wichtiger, als ihn fliegen zu sehen.“

Zitat, Seite 64

Hier sind wir ungefähr bei der Mitte des Buches angelangt, an der sich aus Allen und Ben ein wunderbar harmonisches Gespann aus Jung und Alt zusammenfügt, das sich fortan nicht nur rührend um den verletzten Papageientaucher kümmert, sondern auch die Liebe zum Malen, zu Büchern und zur Natur teilt. Das Leben entzweit die beiden Männer jedoch ein weiteres Mal, als Allen in den Krieg ziehen muss. Ungern möchte ich den weiteren Verlauf der Geschichte vorneweg nehmen, es jedoch nicht unerwähnt lassen, dass Allen erneut das Leben in all seiner Härte zu spüren bekommt.

Michael Morpurgo erzählt nicht nur eine berührende Geschichte über eine lebensverändernde Freundschaft, sondern auch über einen jungen Mann, der allen Hindernissen zum Trotz, seinen Platz im Leben findet. Es ist eine jener Geschichten, die Kindern das Leben mit all seinen Facetten aufzeigt, die ihnen Mut macht und sie darin bekräftigt, ihre Stärken und Talente zu entdecken und ihrem Herz zu folgen. 

Und so sei dieses wunderbar atmosphärische und lehrreiche Kinderbuch allen kleinen und großen Leser*innen uneingeschränkt ans Herz gelegt. Dieses Buch, ein Leben.

Kinderfreuden #54: Du gehörst dazu

„Ich gehör dazu!“ – Tom Pervival

Verlag arsEdition, erschienen am 13. Oktober 2021, Preis 15,00 € [D], Hardcover, ab 4 Jahren, 32 Seiten, ISBN: 978-3-8458-4467-, hier geht’s zum Buch

Isabell und ihre Familie leben in armen Verhältnissen. Sie haben nicht viel, aber sie haben einander. Eines Tages zwingt sie ihre Armut ihr geliebtes Zuhause zu verlassen und ans andere Ende der Stadt zu ziehen. Hier begegnet Isabell alles kalt und grau. Zum allerersten Mal kann das sonst so optimistische Mädchen nichts Schönes mehr um sich herum erblicken. Denn das Stadtviertel wirkt genauso wie sie sich fühlt: traurig und verlassen.

Die Menschen ignorieren sie, schauen durch sie hindurch und so beginnt Isabell langsam aber sicher zu verblassen. Doch mit ihrer Unsichtbarkeit ändert sich auch ihr Blick auf die Welt. Und plötzlich merkt Isabell, dass sie ihr Schicksal mit vielen anderen Menschen teilt.

Blickwinkel aus großen Augen

In seinem neuesten Werk lässt Tom Percival seine Protagonistin unsichtbar werden. Sie verschwindet förmlich nahezu, nimmt in diesem gläsernen Zustand plötzlich andere Menschen wahr, die ebenfalls unsichtbar sind. Es sind Menschen, die nicht gesehen werden. Menschen, die arm, einsam oder fremd in diesem Land sind. Doch Isabell sieht sie, sie nimmt sich ihrer an, verbringt Zeit mit ihnen und bringt sie alle zusammen. Und so lässt sie sie Stück für Stück wieder sichtbar werden, einschließlich ihrer Selbst.

„Deswegen wollte ich Isabells Geschichte schreiben. Heutzutage leben in Großbritannien über vier Millionen Kinder in Armut. Mehr als vier Millionen Kinder, die nicht genug zu essen haben, frieren müssen und erschöpft sind, die keine richtigen Schulsachen besitzen und, was Chancengleichheit angeht, benachteiligt sind. Diese Kinder werden oft übersehen, weshalb ich in dieser Geschichte die Idee der Unsichtbarkeit auslotsen wollte.

Tom Percival im Nachwort

Der britische Autor und Illustrator, dessen außergewöhnlichen Illustrationsstil wir schon in „Der kleine Bär und das Meer“ zu lieben gelernt haben, schenkt uns mit „Ich gehör dazu!“ erneut ein Herzensbuch. Percival, der selbst aus armen Verhältnissen stammt und sechs Jahre in einem baufälligen und eiskalten Wohnwagen ohne Strom und Heizung im ländlichen Süden der Grafschaft Shropshire aufgewachsen ist, nimmt sich in ihm der Armut an. Man könnte daher sagen, er erzählt nicht nur die Geschichte von Millionen von Menschen, die in Armut leben, sondern gewissermaßen auch seine eigene.  

Durch Isabells Begegnung mit anderen Unsichtbaren schenkt er den Menschen Aufmerksamkeit, die sonst keiner sieht. Dem Mann, der in dicke Kleidung gehüllt nachts auf der Parkbank schläft und tagsüber die Tauben füttert, der alten Frau, die Blumen leere Farbtöpfe bepflanzt und dem Jungen, der aus seinem Heimatland flüchten musste und sich hier mit Reparaturarbeiten über Wasser hält. Sie alle teilen sich ein gemeinsames Schicksal. Sie alle sind mit der Zeit verblasst, fristen ein trauriges Dasein, stetig auf der Suche nach Zugehörigkeit. Bis sie Isabell zusammenbringt und ihr Dasein Tag für Tag wieder an Farbe zurückgewinnt. Das Miteinander legt sich wohlwollend auf ihr Gemüt. Isabell wächst dadurch nicht nur ein Stück über sich selbst hinaus, sondern sprüht bald wieder vor Lebendigkeit. Sie bringt nicht nur Liebe und Mitgefühl mit, sondern auch Mut zur Veränderung und so gelingt ihr mit ihren kleinen Gesten etwas ganz Großes.

Mit seinem Bilderbuch sensibilisiert Percival Kinder für die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Menschen, er ermutigt sie, mit offenem Herzen und wachem Blick durchs Leben zu gehen, Verständnis und Mitgefühl zu zeigen. Er zeigt, wozu Liebe und Zusammenhalt fähig sind und dass jeder einzelne von uns es verdient hat, gesehen zu werden – unabhängig davon, aus welchen Verhältnissen man stammt.

Durch das harmonische Zusammenspiel von Tom Percivals wunderschönen Illustrationen, die einem wie eine Mischung aus Aquarellmalerei und moderner Drucktechnik begegnen, und den von Salah Naoura ins Deutsche übertragene Zeilen ist hier ein sehr berührendes Bilderbuch über Inklusion, Liebe und Zusammenhalt gelungen, das seinen kleinen Leser*innen eine der wichtigsten Botschaften überhaupt vermittelt, nämlich, dass wirklich jeder wichtig ist.

Im 23. Türchen des Glockenbachbuchhandlung-Adventskalenders 2021 durfte ich aus der Bilderbuchperle vorlesen. Mein Dank gilt dem Verlag arsEdition, der mir das ermöglicht hat.

Blickwinkel aus kleinen Augen

Emmas Urteil:

Was hat dir an der Geschichte besonders gefallen, Emma? 

Dass Isabell die unsichtbaren Menschen gesehen hat. 

Hast du eine Lieblingsseite? 

Ja, die wo alle Menschen wieder bunt und fröhlich sind.

Was ist in der Geschichte passiert?

Isabell ist unsichtbar geworden, weil keiner sie mehr gesehen hat. Sie war ganz traurig und hat sich richtig alleine gefühlt. Und dann hat sie ganz viele andere Menschen getroffen, die auch  unsichtbar sind. Sie haben Zeit miteinander verbracht und sind so wieder sichtbar geworden.

Emmas Tipp:

Wenn einem richtig kalt ist, sollte man sich ganz viel anziehen. Am besten ist der Zwiebellook, ein Kleidungsstück über dem anderen. Das hält auch warm, wenn die Heizung mal nicht geht. 

Möchte eines Tages:

genauso mutig sein wie Isabell 

[Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von arsEdition als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt]

11 Bilderbuch-Highlights zur Feier von 11 Jahren „Nur Lesen ist schöner“

Hip hip hooray,

heute hab‘ ich es mit meinem Blog nicht nur endlich ins neue Jahr geschafft, sondern mit ihm auch einen kleinen Meilenstein erreicht. Denn ziemlich genau vor elf Jahren ist er in einer Nacht- und Nebelaktion entstanden. Meine Schnapsidee, fortan meine Gedanken über Bücher mit der Welt zu teilen, darf deshalb heute ihre erste Schnapszahl feiern:

11 Jahre „Nur Lesen ist schöner“

Zu diesem Anlass möchte ich euch nicht nur unsere elf Bilderbuch-Highlights aus dem letzten Jahr vorstellen, sondern auch eins unter euch, meiner treuen Leserschaft, verlosen. Vielen Dank für euer reges Lesen, für euren wertvollen Input, für die Impulse und Denkansätze, den Perspektivenwechsel und den ein oder anderen Denkanstoß. Es war mir ein Fest und wird es auch weiterhin sein.

Es bleibt allerdings dabei, dass der Blog ein Lebensbegleiter und Herzensprojekt ist, dem ich manchmal nicht die Aufmerksamkeit schenken kann, die ich ihm gerne schenken würde. Das letzte Jahr war für uns nämlich nicht nur reich an Büchern, sondern auch reich an Schicksalsschlägen und so hab ich mich zwischendurch kaum in der Lage gesehen, zu lesen oder zu schreiben. Mittlerweile habe ich mich (mehr oder weniger) damit abgefunden, dass man auf manche Dinge keinen Einfluss hat, wohl aber, wie man auf sie reagiert. Das Leben schlägt manchmal recht ungewöhnliche Wege ein, die einen ganz woanders hinführen, als man ursprünglich hin wollte. Muss per se nichts schlechtes sein, manchmal dauert es aber eine ganze Weile, sich auf den Kurswechsel einzulassen.

Heute möchte ich euch elf Bücher ans Herz legen, die sich ganz unterschiedlichen Themen widmen. Es sind Bücher, die mit Bild und Wort überzeugen. Bücher, die mitunter von persönlichen Herzensautor*innen oder Herzensillustrator*innen stammen, die sich über die letzten Jahre bei mir gefestigt haben. Wahre Herzensbücher also. Es sind Bücher, die wertvolle Botschaften in sich tragen und Kindern wertvolles Wissen und wichtige Werte vermitteln, das/die sie zum Heranwachsen brauchen. Zu einigen Büchern sind bereits ausführliche Besprechungen hier auf dem Blog erschienen (ich habe die Beiträge entsprechend verlinkt), zu anderen wiederum stehen sie noch aus.

Wer mag, kann mir ganz unten in der Kommentarspalte flüstern, welches Bilderbuch es ihm auf Anhieb angetan hat. Ich werde es dann unter allen Teilnehmer*innen (hier und auf Instagram) verlosen. 

11 Herzensbücher aus unserem Lesejahr 2021

Bertie Pom und das große Donnerwetter – Daniela Drescher 

Verlag Urachhaus, 2. Auflage 1. Oktober 2021, Preis 16,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 3 Jahren, 26 Seiten, ISBN: 978-3-8251-5284-0, hier geht’s zum Buch

Bei diesem Bilderbuch war es Liebe auf den ersten Blick. Denn Daniela Dreschers zauberhafte Illustrationen des kleinen Apfelwichts Bertie Pom, seiner kleinen Freunde (die mitunter so niedliche Namen tragen wie Rüsselchen, Krabbelfuß und Pünktchen) und des regen Treibens im und um den Apfelbaum, als ein heftiges Unwetter heranrollt und sich der Apfelwicht als guter Freund und Retter in der Not bewährt, machen es einem unmöglich, sie nicht direkt ins Herz zu schließen. Große Apfelwicht-Liebe!

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Ich gehör dazu! – Tom Percival 

arsEdition, erschienen am 13. Oktober 2021, Preis 15,00 € [D], Hardcover, ab 4 Jahren, 32 Seiten, ISBN: 978-3-8458-4467-, hier geht’s zum Buch

Tom Percival lässt seine Protagonistin Isabell unsichtbar werden, sie verschwindet förmlich nahezu, nimmt in diesem gläsernen Zustand plötzlich andere Menschen wahr, die ebenfalls unsichtbar sind. Es sind Menschen, die nicht gesehen werden. Menschen, die arm, einsam oder fremd in diesem Land sind. Doch Isabell sieht sie, sie nimmt sich ihrer an und bringt sie alle zusammen. Und so lässt sie sie Stück für Stück wieder sichtbar werden, einschließlich ihrer Selbst.

Der Autor und Illustrator, der selbst aus armen Verhältnissen stammt, nimmt sich in diesem Bilderbuch der Armut an. Er sensibilisiert Kinder für die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Menschen, zeigt, wozu Liebe und Zusammenhalt fähig sind und dass jeder einzelne von uns dazugehört und es verdient hat, gesehen zu werden.

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Im 23. Türchen des Glockenbachbuchhandlung-Adventskalenders durfte ich aus dem Bilderbuch vorlesen.

Kleine Schneeflocke – Benji Davies 

Aladin Verlag, erschienen am 28. September 2021, Preis 15,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 4 Jahren, 32 Seiten, ISBN: 978-3-8489-0196-8, hier geht’s zum Buch

Weihnachtsbücher gibt es wie Sand am Meer. Doch oft geht es darin gar nicht mehr um das, was Weihnachten wirklich ausmacht, sondern vielmehr um die Geschenke, die zuhauf unter dem Weihnachtsbaum Platz finden.

Weihnachten, das ist für mich Zusammenhalt, es ist die gemeinsame Zeit mit den Liebsten, es ist das Glück der kleinen Dinge, der Zauber, der oft schon in einer flackernden Adventskerze, im glitzernden Weihnachtsbaum oder im leise herabrieselnden Schnee zu den Feiertagen verborgen liegt. Die Magie, die in der Luft liegt und sich mit dem Duft von Mandarinen, Zimt und selbstgebackenen Plätzchen paart. Und dann geraten einem manchmal Bilderbuchperlen in die Hände, die einen nicht nur tief in der Seele berühren, sondern auch genau das in sich tragen: das Glück der kleinen Dinge.

Dieses hier ist so eines.

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Emmas Einhorn – Briony May Smith 

Thienemann-Esslinger, erschienen am 27. Juli 2021, Preis 15,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 3 Jahren, 48 Seiten, ISBN: 978-3-480-23717-3, hier geht’s zum Buch

Die Faszination, die seit jeher für Einhörner herrscht, wurde in den letzten Jahren stark von Klischees überlagert. Einhörner wurden immer glitzernder, leuchtender und funkelnder. Die Faszination um ihr gewundenes Horn auf der Stirn, um ihre Gabe des Fliegens, schien nicht mehr auszureichen. Es musste mit künstlichem Glitzer und Regenbogenfarben versehen und um künstliche Stahlkraft ergänzt werden. Der natürliche Zauber um dieses Fabelwesen ging für mich dabei verloren.

Briony May Smith hat diesen Zauber für mich ein Stück weit zurückgeholt. Mit „Emmas Einhorn“ ist ihr eine jeder Geschichten gelungen, die auch nach zahlreichen Lektüren nicht an Zauber verliert, die sich besänftigend auf unsere Seele legt, uns mit magischem Zauber und Wohlgefühl umgibt und von einem kleinen silber-weiß getupften Einhorn träumen lässt, an dessen Seite wir die Welt erobern.

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Dich vergesse ich nie – Laura Hughes, Rachel Ip 

Ravensburger Verlag, erschienen am 01. Juli 2021, Preis 14,99 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 4 Jahren, 32Seiten, ISBN: 978-3-473-46134-9, hier geht’s zum Buch

Es ist ein einfühlsame Geschichte über Demenz, die nicht farbenfroher und fantasiereicher sein könnte. Ich hätte mir kein schöneres Bilderbuch vorstellen können, um meiner Räubertochter zu erklären, wie es Menschen ergeht, die an Alzheimer erkranken. Was mit ihren verlorengegangenen Dingen, aber auch Erinnerungen an schöne Momente und geliebte Menschen passiert und wie wir für diese Menschen Türen öffnen können. 

Im Wald finden Amelie und ihre Oma einen magischen Ort namens Zuhause der Erinnerungen. Hier gibt es für jeden Menschen einen Raum. Hinter jeder Tür kann all das wiedergefunden werden, was für immer verloren schien. Auch die Dinge und Momente von nicht erkrankten Menschen wohnen hier. Amelie ist ganz begeistert, dass sie neben dem riesigen Raum ihrer Großmutter auch ein kleines Zimmer vorfindet, in dem ein wildes Sammelsurium ihrer verlorengegangenen Sachen und Erinnerungen haust. Da stehen sogar Kisten voller vergessener Bitte-Danke-Zauberwörtern, Auas, Stolperer und Schürfwunden rum. 

Eine ausführliche Besprechung folgt…

Sommer – Jihyun Kim 

Verlag Urachhaus, erschienen am 27. Juli 2021, Preis 16,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 5 Jahren, 56 Seiten, ISBN: 978-3-8251-5275-8, hier geht’s zum Buch

Das poetische Bilderbuch ohne Worte trägt so viele Gefühle, so ein wunderbar befreites Lebensgefühl in sich, wie ich es mir für Emma und mich im letzten Sommer gewünscht hatte. Mit seinen großformatigen und eindrücklichen Bildern entführt es uns auf die Sommerreise eines Jungen, die scheinbar alltäglich daherkommt und doch so viele kleine Wunder in sich trägt. Es ist der Zauber der Natur, der sich in diesem Sommer auf den Jungen und damit auch auf den/die Betrachter*in let: die besänftigende Ruhe des Waldes, ein Steg am See, der schon beim Blick durchs Geäst frohlockt, der Sprung ins kühle Nass, das lustige Spiel mit wuselnden Fischen am Meeresgrund, die funkelnde Sommersonne, die den Körper des Jungen wohlig umschmeichelt, die Dämmerung, die sich über das Land legt und mächtige Schatten auf den Boden zaubert und ein beeindruckender Abendhimmel voller leuchtender Sterne.

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Seesucht – Marlies van der Wel 

mixtvision Verlag, erschienen am 10. Februar 2021, Preis 20,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 4 Jahren, 78 Seiten, ISBN: 978-3-95854-164-1, hier geht’s zum Buch

Seesucht

Die Wortspielerei, die sich aus der Sehnsucht zum Meer formt, trifft es genau, dieses Gefühl, das in mir aufkommt, wenn ich an meine Besuche auf Sylt denke. Barfuß am Ellenbogen der Insel entlang. Die Luft, erfüllt von einer salzigen Meeresbrise, kreischenden Möwen und wehendem Haar. 

Und plötzlich bin ich in ein Bilderbuch abgetaucht, das mich all dem wieder ganz nahebringt. Das sich als eine jener Bilderbuchperlen entpuppt, die das Meer aus Bilderbüchern nur selten zu Tage bringt.

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Was wir bauen: Pläne für unsere Zukunft – Oliver Jeffers 

NordSüd Verlag, erschienen am 26. Februar 2021, Preis 16,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 4 Jahren, 78 Seiten, ISBN: 978-3-95854-164-1, hier geht’s zum Buch

Spätestens seit „Hier sind wir“ ist Oliver Jeffers wohl jedem ein Begriff. Das Bilderbuch, das er damals für seinen Sohn (und alle anderen Neuankömmlinge) erschaffen hat, um ihn/sie auf die Welt da draußen vorzubereiten, hat mich vollends begeistert. Seitdem folge ich dem Autor und Illustrator auf seinem Schaffensweg. Über „Als wir bauen“ habe ich mich besonders gefreut, weil dort ein Vater-Tochter-Gespann im Mittelpunkt steht und ich es der Räubertochter und ihrem Papa als persönlichen Wegbegleiter mit auf den Weg geben wollte. Mit ihrem ganz eigenen Werkzeug erschaffen sie Erinnerungen, die den Grundstein für ihr gemeinsames Leben legen. Der Vater baut seiner Tochter die Zukunft, und die Tochter baut ihm seine. Ein ganz berührendes und wunderschönes Werk.

Eine ausführliche Besprechung folgt…

„Als die Schweine ins Weltall flogen“ – Susanne Straßer 

mixtvision Verlag, erschienen am 10. März 2021, Preis 15,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 3 Jahren, 32 Seiten, ISBN: 978-3-95854-148-1, hier geht’s zum Buch

Die abgefahrenen Erzählbilder, die in diesem Bilderbuch vereint sind, sorgen für jede Menge Gesprächsstoff bei Kindern. Denn Strassers großflächige Illustrationen bergen jede Menge Kuriositäten in sich, die auf jeder Doppelseite einem Thema untergeordnet sind. Da geht’s mitunter um Fahrzeuge, um Regen, Licht, Gänsehaut und Kaugummi. Und wenn plötzlich Wildschweine von Ufos aufgesogen werden, kommen natürlich einige Fragen auf. Genau wie bei einer Rasen mähenden Hexe, einem Hasen mit Laserschwert, einer Gießkanne, die trotz Regen einen von einer Pflanze umschlungenen Baum gießt oder einem grün-gelb gepunkteten Löwen.

Klick hier um zur ausführlichen Besprechung zu gelangen.

Wütend – Britta Teckentrup

Prestel junior Verlag, erschienen am 20. September 2021, Preis 18,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 3 Jahren, 32 Seiten, ISBN: 978-3-95854-148-1, hier geht’s zum Buch

In diesem Buch peitscht dir die Wut sprichwörtlich ins Gesicht. Sie donnert und blitzt, schreit, wütet und wirbelt umher. Britta Teckentrup hat es geschafft, das Gefühl der Wut in so gewaltige Bilder und Wörter zu verpacken, dass es einem fast unangenehm ist, mit ihr konfrontiert zu werden. Doch Kinder lernen hier auch, dass diese starken Gefühlsausbrüche, die die Wut mit sich bringt, notwendig sind und durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Dass man sich ihr annehmen sollte anstatt sie zu unterdrücken und dass die Luft nach dem tosenden Sturm angenehm klar und gereinigt ist. 

Eine ausführliche Besprechung folgt…

Ein Ort für meine Traurigkeit – Anne Booth, David Litchfield 

Gabriel Verlag, erschienen am 21. September 2021, Preis 15,00 € [D], Gebundene Ausgabe, ab 5 Jahren, 40 Seiten, ISBN: 978-3-522-30597-6, hier geht’s zum Buch

Es ist sicher das Bilderbuch, das mir im letzten Jahr emotional am meisten zu schaffen gemacht hat. Es hat die Traurigkeit, die die Räubertochter und mich im letzten Jahr so plötzlich und unvorhergesehen erfasst hat, in ganz wunderbare Bilder eingefangen.

Der Illustrator David Litchfield hat für uns einen Ort geschaffen, wo unsere Trauer Platz fand und sich zu Hause fühlen konnte. Sie musste sich nicht verstecken, sondern durfte genauso sein wie sie war. An manchen Tagen war sie groß und nahezu übermächtig, an anderen wiederum klein und erträglich. Auch der Junge in diesem Buch begegnet dieser Trauer. Manchmal geben sie sich zusammen ihren Tränen hin, ein anderes Mal sitzen sie nur beieinander und schweigen – wie gute Freunde.

Mit diesem Bilderbuch lernen Kinder, dass Traurigkeit ein unvermeidbarer und wichtiger Bestandteil der Gefühlswelt ist. Sie lernen, dass man sich manchmal diesem schweren und unangenehmen Gefühl hingeben muss, es nicht unterdrücken sondern ihm vielmehr den Raum geben sollte, das es benötigt, um Verluste zu verarbeiten und weitergehen zu können. 

Eine ausführliche Besprechung folgt…

Klick, klick, Glück – ein Herzensbuch für dich

Da ich sowohl hier auf dem Blog als auch auf Instagram eine treue Leserschaft habe, möchte ich euch auf beiden Kanälen die Möglichkeit geben, in den Lostopf zu springen.

Für ein Los auf dem Blog würde ich euch bitten, mir bis 30. Januar 2021, 23:59 Uhr zu verraten, welches der Bücher ihr gerne bei euch einziehen lassen möchtet und warum.

Die Teilnahmebedingungen für das Los auf Instagram könnt ihr meinem Instagram-Post  auf @lesenslust entnehmen, der zeitgleich mit diesem Beitrag veröffentlicht wird.

Der/Die Gewinner/in wird unter diesem Beitrag bzw. bei Instagram erwähnt und per Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Viel Glück!

Eure Steffi