Collect moments not things – ein Bloggertreffen bei arsEdition

[Werbung, weil Verlinkungen/ohne Auftrag] Am 30. Juni lud der Münchner Verlag arsEdition bereits das dritte Mal in Folge Blogger aus unterschiedlichen Bereichen ein, um sich über eine Reihe an Themen auszutauschen und sich gegenseitig kennenzulernen. Ich hatte erneut das Privileg, dabei sein zu dürfen und möchte euch heute ein paar Eindrücke des Tages mit auf den Weg geben.

„Glückssucher sind Trend.“

Während das vorangegangene Bloggertreffen sich fokussiert Trends und insbesondere dem Thema Hygge widmete, stand dieses Mal das Glück im Vordergrund. Dem Anlass entsprechend hat arsEdition Marius Kursawe, Autor vom Journal of Happiness, eingeladen. Die Suche nach Glück liegt schon seit jeher im Trend. Wir machen Glück oft von äußeren Umständen abhängig, obwohl diese in ständiger Bewegung sind. Dabei ist unser Glücksempfinden zu 50% genetisch bestimmt und zu 40% durch unser persönliches Mindset zu steuern. „Glücksempfinden kann man lernen“. Ähnlich wie einen Muskel können wir es trainieren. Schon fünf Minuten am Tag über einen Zeitraum von drei Wochen würden reichen, um uns zu einem imaginären „Happiness Sixpack“ zu verhelfen.

„Das Happiness Workout“

Wie das geht? Laut Kursawe verhilft uns die sogenannte 3-1-1-Regel dazu, eine Glücksroutine zu entwickeln. 3 Minuten am Tag soll sich dabei fürs Rekapitulieren Zeit genommen werden. Zuerst macht ihr euch Gedanken, wofür ihr an diesem Tag dankbar seid. Ob ihr euch dabei für die Gesundheit, den familiären Rückhalt oder das persönliche Bücherregal zuhause entscheidet, liegt ganz bei euch. Danach notiert ihr euch für 1 Minute ein positives Erlebnis des Tages. Hier wird euch sicher schnell klar, dass Happiness oft in den kleinsten Dingen des Alltags liegt. Denn schon das Wiedersehen mit einer alten Freundin, die netten Worte von der Dame morgens beim Bäcker oder das schöne Wetter stimmen dich glücklich. Zu guter Letzt setzt ihr euch für 1 Minute ein Ziel bzw. einen Fokus für den folgenden Tag. Was nehmt ihr euch vor? Aufgeschobene Erledigungen? Bewusst einen Gang runterfahren? Jemand anderem eine Freude machen? „Soziale Interaktion macht einen auch selber glücklich.“ so Kursawe. Es erfüllt dich mit Wohlwollen, wenn du jemand anderem etwas Gutes tust. Auch sollten wir nie verlernen, neugierig zu sein und zu staunen. Denn neugierige Menschen glauben an Veränderung und sind automatisch optimistischer. Deshalb zählen Wissenschaftler auch zu den zufriedensten Berufsgruppen.

Wie klingt der Soundtrack deines Lebens?

Neben jeder Menge neuem Input zum Thema Glück ließ Kursawe uns auch über unseren ganz individuellen Life EQ (Equalizer) und unsere persönliche Superpower nachdenken. Und plötzlich verstehen wir, wenn er sagt: „Man braucht keinen Experten zum Glücklichsein. Das Glück liegt in euren Händen.“ Auch in seinem Journal of Happiness überlässt er es seinen Lesern bzw. den Nutzern, das persönliche Glück selbst zu bestimmen und gibt lediglich Hilfestellung bei der Suche. Der immerwährende und motivierende Begleiter ist dabei nur mit wenig Text und mit viel Platz zum Eintragen versehen. Inspirierende Zitate sorgen für die Extraportion Motivation. Das Buch beginnt aber definitiv erst mit euren Eintragungen zu leben!

Behind the scenes

Neben dem Vortrag zum Thema Glück durften wir in einem Gespräch das kreative Team hinter der Grafik von arsEdition und die Mädels hinter dem Instagram-Account @mynotesliebe kennenlernen, durch die Verlagsräume schnuppern und uns einen Eindruck vom Verlagsalltag machen. Hierbei habe ich mich erneut darüber gefreut, dass die persönliche Meinung eines jeden Teilnehmers wertgeschätzt wurde und mitunter sogar zu persönlicher Reflexion oder Inspiration führte. Auch der tägliche Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben kam dabei zur Sprache, der im digitalen Zeitalter immer herausfordernder wird.

Ich male mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt

Das kreative Schmankerl des Tages war definitiv der Kreativ Workshop mit Illustratorin Marielle Enders, die uns kreativ verausgaben ließ und uns zu ersten Schritten in der Aquarellmalerei verhalf. Heraus kamen dabei eine (reichlich missglückte) Postkarte und ein (noch viel missglückteres) Aquarellmotiv mit Slogan. Ich denke, an mir ist keine Aquarellmalerin verloren gegangen. Fragt mich daher bitte nicht nach meinen Entwürfen! Entspannend und inspirierend war der Workshop aber allemal!

Neben den ganzen inspirierenden und kreativen Vorträgen gab es übrigens leckeres Mittagsessen, reichlich Snacks und wahnsinnig guten Kuchen von Kuchentratsch. Bei letzterem handelt es sich übrigens um ein Start-up-Unternehmen aus München, bei dem SeniorInnen das leckerste Hüftgold zaubern und euch damit euren Tag versüßen. „kuchentratsch ist eine innovative Backstube für alle SeniorInnen die Freude am Backen haben. Die SeniorInnen treffen sich in unserer Backstube backen gemeinsam Kuchen nach alten, bewährten Rezepten, tratschen, lernen neue Leute kennen und haben die Möglichkeit sich etwas zu ihrer Rente dazu zu verdienen.“ (Quelle: Kuchentratsch)

Beim Bloggerevent gab es einen Rote-Bete-Schoko-Gugl und einen Karottenkuchen zum Reinlegen. Ich habe mich dabei für den „Rüblikuchen“ von Oma Irmgard entschieden und hab die Entscheidung bis zum letzten Krümel nicht bereut.

Für die tolle Organisation und Durchführung des großartigen Events möchte ich mich bei allen Beteiligten des Verlags bedanken. Ihr habt mir mal wieder einen wundervollen Tag beschert und auf charmanteste Weise eure Begeisterung für Bücher versprüht. Well done!

Bei meinen Kolleginen Petzi von Die Liebe zu den Büchern (@diepetzi) und Marina von Nordbreze und so. (@nordbreze) habt ihr übrigens gerade die Möglichkeit ein wunderbares Set bestehend aus dem Journal of Happiness, einem myNotes Notizbuch, einem Bullet Journal, einem Faber Castell Stifteset und einem Pilot Parallel Pen zu gewinnen. Ist das was für euch? Dann flitzt schnell zu ihren Instagram-Accounts.

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