#warumichlese: Wie ein Blogaufruf zum Buch wurde

Wie Alles ins Rollen kam

Im Mai 2016 berichtete Sandro Abbate auf novelero.de unter dem Titel Warum ich lese zu den Hintergründen seines Lesens. Während seine Liebe zur Literatur stark von seiner kurz zuvor verstorbenen Großmutter geprägt wurde, wurde er neugierig, wie sich das bei anderen Lesern verhielt und rief Literaturblogger spontan dazu auf, sich dieser Frage zu stellen.

Unter dem Hashtag #warumichlese sind zahlreiche persönliche Texte entstanden, die die Liebe zur Literatur auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck bringen. Auch ich habe mich damals Sandros Frage angenommen und mich zu den Hintergründen meiner Leidenschaft zur Literatur geäußert. Was damals keiner wusste, ist, dass ein Teil dieser persönlichen Liebeserklärungen ein Jahr später zu einem Buch heranwachsen würden.

Denn 40 dieser persönlichen Texte sind im Februar diesen Jahres als Anthologie unter dem Titel Warum ich lese. 40 Liebeserklärungen an die Literatur im homunculus verlag veröffentlicht worden. Auch meiner durfte neben 39 anderen Texten mit ins Buch und schenkte mir dieses Jahr einen ganz besonderen Bücherschatz im Regal.

Die Anthologie

„Wie kam es dazu, dass wir zu Lesern wurden? Wer führte uns zum ersten Mal ans Bücherregal und zeigte uns seine Schätze, welcher Roman bescherte uns durchwachte Nächte, welche Lektüre änderte unsere Sicht auf die Dinge so grundlegend, dass wir nach ihr nicht mehr dieselben waren? Warum ich lese ist das Gemeinschaftswerk 40 deutschsprachiger Buchblogger, die in persönlichen Geschichten erzählen, warum die Literatur zu ihnen und zum Menschsein überhaupt gehört wie die Luft zum Atmen.“

Warum ich lese. 40 Liebeserklärungen an die Literatur

Seiten 208
Erscheinungsdatum März 2017
Ausgabe Broschur
ISBN 978-3-946120-88-9

Preis: 12,90 €

Sicher dir hier dein persönliches Exemplar…

Wer meine persönlichen Zeilen zu Sandros Aufruf damals gelesen hat, weiß, dass ich zum größten Teil dank meiner überaus bescheidenen Patentante und Buchhändlerin Sigrid zu einer so begeisterten Leserin geworden bin. Denn es war sie, die neben meiner Mutter, Zeit ihres Lebens ihr Geld in Buchgeschenke an ihr Patenkind gesteckt hat und mein Bücherregal stetig mit Lesestoff fütterte. Aus diesem Grund freue ich mich besonders, dass auch sie dieses kleine Büchlein im heimischen Kitzingen erreicht hat.

Die Bookreleaseparty in Berlin

Am 18. März war es dann endlich soweit und Fräulein Schneefeld & Herr Hund luden zur offiziellen Buch-Freilassungs-Feier in ihre gleichnamige Chocolaterie & Buchhandlung in der Prenzlauer Allee in Berlin ein.

Bei Schokoküssen, Musik und Schokoladenbier lasen einige Blogger im gelben Sessel des Lesezimmers ihre Texte vor, genossen das persönliche Kennenlernen mit den anderen Bloggern und interessante Gespräche bei Musik und in entspannter Atmosphäre des entzückenden Ladens, der dir wie eine Wohlfühloase aus Büchern und Schokolade begegnet.

Der auf den gleichen Tag fallende Indiebookday lud außerdem zum persönlichen Stöbern und anschließenden Bücherkauf eines ausgewählten Indiebooks ein. Ich für meinen Teil habe mich in diesem Jahr für Das Buch der Wunder von Stefan Beuse aus dem mairisch Verlag entschieden, das im Anschluss mit nach München zurückreisen durfte.

Alle Impressionen des Abends:

Eine Kampagne mit Stiftung Lesen

Doch das ist noch nicht alles. Denn #warumichlese sorgte in der Literaturbranche für so viel Begeisterung, dass Ende März eine Kampagne zur Bedeutung des Lesens vom homunculus verlag in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen ins Leben gerufen wurde.

Neben einer Plakation, die zu meiner Begeisterung ein Zitat aus meinem Text trägt, werden zahlreiche Beiträge und Veranstaltungen on- und offline entstehen. Alle Informationen dazu findet ihr hier. Auf der Verlagsseite könnt ihr euch auch über alle Informationen rund um #warumichlese auf dem Laufenden halten. Denn für dieses Jahr ist noch einiges geplant.

Genau wie alle anderen Beteiligten bin ich wahnsinnig stolz auf dieses wunderschöne Gemeinschaftsprojekt, das wir allen voran Sandro und natürlich dem homunculus verlag zu verdanken haben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle mich nochmal herzlich dafür bedanken, Teil dieser besonderen Aktion sein zu dürfen.

Und jetzt ab in den Lesesessel!

Herzlichst, eure Steffi.

[Aktion] 2016 – Das Jahr des Taschenbuchs

Header_Jahr_des_Taschenbuchs

Hintergrund:

Ich liebe Taschenbücher. Sie sind leicht und praktisch und eignen sich perfekt für unterwegs. Für mich sind sie unverzichtbare Handtaschen-Begleiter geworden, ohne die ich nie das Haus verlasse. Sie schenken mir die Möglichkeit, überall unterzutauchen und dem Gedrängel und Gehetze in den öffentlichen Verkehrsmittel für eine Weile zu entfliehen und in ihren Geschichten abzutauchen. Dennoch geht der Verkauf von Taschenbüchern zurück. Ein trauriger Fakt, dem wir ins Auge blicken, den wir aber dennoch nicht akzeptieren müssen.

Aus diesem Grund haben sich Petzi von Die Liebe zu den Büchern und Ramona von kielfeder-blog.de für dieses Jahr eine ganz besondere Aktion ausgedacht. Sie haben Das Jahr des Taschenbuchs ins Leben gerufen – denn sie lieben Taschenbücher, genau wie ich. Und genau deshalb bin ich an Bord der Aktion. Sicherlich können wir nicht die Kaufaktivitäten einer ganzen Branche verändern, aber wir können ein symbolisches Zeichen setzen und uns gemeinsam zu unserer Liebe zu den Taschenbüchern bekennen!

Die Aktion geht von 1.1.2016 bis 31.12.2016. Bis zum 15.1.2016 könnt ihr euch noch Petzi oder Ramona anmelden. Ihr könnt natürlich auch später einsteigen, aber nur wenn ihr euch bis spätestens 15.1. angemeldet habt, habt ihr die Chance auf eine Belohnung am Ende des Jahres.

Den offiziellen Hashtag der Aktion – #jdtb16 – könnt ihr nutzen, um die Aktion fleißig in den sozialen Netzwerken zu verbreiten, eure Leser über eure Fortschritte auf dem Laufenden zu halten und um eure Beiträge zur Aktion zu posten.

Und das sind die Bedingungen:

  • Kauf mindestens ein Taschenbuch pro Monat, ganz egal ob es eine Neuerscheinung oder ein älteres Buch ist.
  • Berichte von deinem Kauf in einem Beitrag auf deinem Blog. Der Beitrag enthält einen Hinweis auf das Jahr des Taschenbuches, deine Kaufgründe, eine Kurzbeschreibung und alles, was du sonst noch über das Buch loswerden möchtest.
  • Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Aufgaben, an denen man sich versuchen kann. Damit soll das Jahr des Taschenbuches lebendiger werden. Die Teilnahme an den Aufgaben ist aber keine Pflicht.
  • Du musst das Buch nicht rezensieren

Meine Taschenbücher:

Januar:

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Februar

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