8 Jahre „Nur Lesen ist schöner“: Eine bibliophile Reise

Books can seriously damage your ignorance

Wenn ich darüber nachdenke, wozu mir mein Blog in den letzten acht Jahren verholfen hat, ist er fast einem magischen Schlüssel gleichzusetzen. Er hat mir nicht nur Zugang zu großartigen Geschichten und Menschen verholfen, sondern mich auch mit einer Reihe an Blickwinkeln, Denkansätzen und Inspiration beschenkt. Der Austausch über Bücher hat mein Leben in den letzten acht Jahren stark bereichert und mein Denken und Handeln reifen lassen.

Während ich bereits seit Kindesalter Geschichten inhaliere, nehme ich mittlerweile auch kleine aber feine Duftnoten wahr, die mir früher gänzlich entgangen sind. Mein Lesen entwickelt sich weiter. Die Wahrnehmung schärft sich, lässt mich plötzlich Zugang zu Werken finden, die mir früher zu anspruchsvoll waren oder sich außerhalb meines Blickfelds aufhielten. Darüber hinaus begeistere ich mich zunehmend für Kinderbücher; darf die Magie, die sich in den Köpfen der Kinder entfaltet, nicht nur an den Patenkindern, sondern auch an der eigenen Tochter miterleben. Der Blog ist ein Spiegel meiner Selbst, das Spiegelbild meines Lesens. Er gibt längst nicht mehr nur die groben Umrisse einer leidenschaftlichen Leserin preis, sondern einen Blick in ihre Seele.

Selbst wenn im vergangenen Jahr einige Hürden rechtlicher Natur (DSGVO) zu überwinden waren und das Thema mich sicher auch weiterhin begleiten wird, bin ich des Bloggens nicht müde geworden und möchte mich auch im kommenden Lebensjahr wieder einer Reihe an Projekten (u.a. mit Buchhandlungen, Verlagen und AutorInnen) widmen, deren Enstehungsprozess ihr hier und auf den sozialen Netzwerken aktiv mitverfolgen und -bestimmen könnt.

Ohne euch würde „Nur Lesen ist schöner“ nicht leben. Ihr seid ein Teil des Großen und Ganzen. Der Blog lebt von euch und eurem Feedback. Jedes Like, jeder Kommentar und jede Email sind mir ein kleines Fest. Dank euch dafür!

Make a wish

Bücher gibt es wie Sand am Meer. Welches aber schon seit langem deine Wunschliste anführt, solltest du mir verraten. Die Idee ist, einem von euch einen buchigen Herzenswunsch zu erfüllen (das Buch sollte dabei 20 € nicht übersteigen) und gleichzeitig etwas Leseinspiration einzufangen. Da die Aktion im letzten Jahr so gut ankam, habe ich mich dazu entschlossen, sie wieder stattfinden zu lassen und ein wenig Bücherglück unters Volk zu werfen!

Klick, klick, Glück

– Hinterlasse einen Kommentar mit deinem Wunschbuch bis zu 20 € und einer Begründung, warum das Buch unbedingt in dein Bücherregal einziehen muss.
– Eine zusätzliche Teilnahme über Instagram (@lesenslust) ist möglich, hierfür solltest du aber ebenfalls die entsprechenden Teilnahmebedingungen beachten.

Teilnahmebedingungen

– Das Gewinnspiel läuft bis 04. Februar 2019, 23:59 Uhr und wird unter allen Teilnehmern (Blog & Instagram) ausgelost.
– Der/Die Gewinner/in wird unter diesem Beitrag bzw. bei Instagram erwähnt und per Mail benachrichtigt.
– Eine Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

15 Kommentare zu „8 Jahre „Nur Lesen ist schöner“: Eine bibliophile Reise

  1. Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum wie zum anhaltenden Bloggen. Deine Buchverlosung ist eine sehr schöne Idee. Derzeit habe ich keinen dringenden Buchwunsch, und könnte mir ihn gegebenfalls erfüllen, so dass ich die Chance gerne einer anderen Leser*in überlasse. Weiter gute Leseerlebnisse und Schreibvergnügen. Viele Grüße

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    1. Lieber Arnold,

      ich sehe eben erst, dass meine Antwort an dich irgendwie nicht übermittelt wurde. Ich danke dir natürlich sehr für deine Glückwünsche, zumal du ein reger Leser bei mir bist und ich mich immer wieder freue, deine Fußspuren auf meinem Blog zu entdecken.

      Liebe Grüße
      Steffi

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  2. Wow, acht Jahre sind echt lange. Toll, dass du immer noch so viel Spaß daran hast und dir das Bloggen so viel gibt! 🙂

    Mein Wunschbuch wäre „Illuminae. Die Illuminae-Akten 1“, einfach weil das Buch schon ewig auf meiner Wunschliste steht, ich es schon zig mal im Laden in der Hand hatte und ich nur Gutes darüber höre. 🙂

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    1. Liebe Madeleine,

      oh ja. Da hast du Recht. Irgendwie sind die Jahre an mir vorbeigerauscht und die Zahl 8 erscheint mir so im Nachhinein auch ganz schön groß. Der Blog isz zu einem Weggefährten geworden, den ich nicht mehr missen möchte. Durch das Rezensieren wird das Leseerlebnis noch intensiviert und lässt mich im Nachhinein oft noch Aspekte berücksichtigen, die mir ohne der intensiven Beschäftigung sicherlich entgangen wären.

      Von „Illuminae“ habe ich schon reichlich Bilder auf Instagram gesehen. Es scheint ein wahres Liebhaberbuch zu sein. Wenn man Bücher schon sooft in der Hand hatte, sollten sie unbedingt irgendwann zuhause einziehen. Ich drück dir die Daumen für die Verlosung.

      Liebe Stöbergrüße
      Steffi

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  3. Glückwunsch! Konfetti und Luftschlangen! Wieviele Anregungen habe ich hier schon mitgenommen. Danke dir und auf viele weitere informative, tolle Jahre!
    Und falls mich das Losglück erwischt, ich würde gern „Unterleuten“ von Juli Zeh lesen, das steht schon lange auf der Liste, da es Beziehung hat zu meinem eigenen Leben.
    Herzliche Grüße von Sunni

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    1. Liebe Sunni,
      ich dank dir sehr für deine Worte. Es freut mich ungemein, wenn du von meinen Zeilen angeregt bzw. zur Lektüre inspiriert wirst. Genau so wünsche ich mir das. Über Julia Zehs „Neujahr“ vernehme ich ja einige enttäuschte Stimmen, weshalb auch ich „Unterleuten“ auf dem Wunschzettel stehen habe. Es wäre mir eine Freude, dir deinen Wunsch zu erfüllen.
      Toi, toi, toi. LG, Steffi

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  4. Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag! 8 Jahre in Bloggerjahren sind schon eine bemerkenswerte Zeitspanne.
    Mein persönliches Wunschbuch erscheint leider erst am 08. März 2019: „Niemalswelt“ von Marisha Pessl. Und „Niemalswelt“ muss unbedingt auf diesem Wege in mein Bücherregal einziehen, weil Frau Pessl nur alle sechs bis sieben Jahre mal ein neues Buch schreibt – dann allerdings meistens ein großartiges – und bei derartigen Abständen die Gefahr recht groß ist, eine Neuerscheinung einfach mal gänzlich zu übersehen, und ich jetzt in diesem Moment aber gerade daran gedacht habe, es aber eben vermutlich gleich wieder vergessen werde und ich das Buch deshalb schlimmstenfalls niemals, bestenfalls aber Jahre zu spät besitzen und lesen werde – und überhaupt. 🙂
    Ähnlich sehnsüchtig warte ich – übrigens aus ganz ähnlichen Gründen; seit „Die Bücherdiebin“ sind ganze 14 Jahre vergangen – auf Markus Zusaks „Nichts weniger als ein Wunder“. Das erscheint sogar recht bald, am 04.02. – leider erdreistet sich der Verlag, dafür 22,- € einzufordern, womit die preisliche Obergrenze überschritten ist. Schande über euch, Limes Verlag! 😉

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    1. Lieber Frank,

      dank dir für den Einblick in dein persönliches Wunschbuch und deine Zeilen. Ich habe tatsächlich von deinem Buch noch nichts gehört, jedoch von „Die amerikanische Nacht“ was doch auch von Pessl ist, oder? Ich fand das Cover sehr einprägsam, hab es aber ehrlich gestanden nicht gelesen (lohnt es sich?). Wenn man einem neuen Roman so lange entgegensehnt, kann ich es verstehen, wenn es direkt auf dem Wunschzettel landet. Mir gehts mit Büchern von Zafón und Moers so. Auch dass es von Markus Zusak ein neues Buch gibt, ist bisher an mir vorbeigerauscht. Danke daher für die Erwähnung. Ich wollte „Die Bücherdiebin“ schon zig Mal lesen, habe mir die Geschichte durch das anfängliche Anlesen der englischen Ausgabe aber erstmal vermiest (weil ich die Übersetzung so grottig finde). Ich muss das in diesem Jahr unbedingt nachholen. Dass man den Preis auf 22 € festlegt, ist mir unbegreiflich. 2 € machen den Kohl doch auch nicht fett.

      Liebe Stöbergrüße
      Steffi

      P.S. Die Daumen sind gedrückt!

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      1. Hey Steffi,
        ja, „Die amerikanische Nacht“ ist von Pessl, ebenso wie „Die alltägliche Physik des Unglücks“. Beide finde ich persönlich sehr empfehlenswert, nur ist Letzteres nicht so wirklich leicht zu lesen. Und ich rede von der Übersetzung. Der Versuch, ein solches Buch im Original zu lesen, würde mich vermutlich in schwersten Verzweiflungsalkoholismus treiben. 🙂
        Zafón hätte ich auch auswählen können – nur glaube ich, schon alles von ihm gelesen zu haben. 🙂
        Die erneute Lektüre der Bücherdiebin möchte ich Dir aber wirklich unbedingt ans Herz legen, es wird Dein Schaden nicht sein!
        Vielen Dank fürs Daumendrücken!

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      2. Um Gottes Willen, in Verzweiflungsalkoholismus sollte das Lesen eines Buches sicherlich nicht münden. Ich bin auch kein Englisch-Profi und wie flüssig ich forwärts komme, ist sicherlich vom Level bzw. Anspruch des Stils abhängig. Ich hab mir an dem ein oder anderen Werk schon die Zähne ausgebissen und gefühlt bei jedem dritten Wort zum Dictionary switchen lassen.

        Oha ich kenne ja tatsächlich beide Titel von Pessl. Beide ungelesen, wobei ich letzteres sogar im Regal stehen lasse. Bücher dürfen mich durchaus auch mal fordern. Vielleicht sollte ich es deshalb zeitnah aus dem Regal ziehen und mich ihm annehmen.

        Von Zafón habe ich nur die Bücher um Barcelona gelesen und finde sie bis auf wenige Ausnahmen wirklich sehr empfehlenswert, vor allem „Der Schatten des Windes“ und „Marina“.

        Ich werde mir die Bücherdiebin zeitnah vornehmen. Versprochen.

        Liebe Grüße

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      3. Bezüglich der Lektüre eines Buches in Originalsprache fällt mir gerade eine liebe Freundin ein, die versucht – versucht! – hat, „A Song of Ice and Fire“ im Original zu lesen. Sie sagte sinngemäß: „Ich hätte nicht gedacht, wie viele Worte es im Englischen für „Pferd“ gibt! Irgendwann habe ich der Einfachheit halber jedes mir unbekannte Wort mit „Pferd“ übersetzt.“ 🙂

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  5. Happy Birthday! Wie die Zeit vergeht – und das Miteinander einen wachsen lässt … sehr schön hast du das beschrieben. Ich freue mich auf weitere xxx Jahre und regen Austausch, bis bald, Bri

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    1. Liebe Bri,

      ich danke dir sehr für deine netten Worte. Ja, das Bloggen ist schon eine feine Sache und hat mich nie unter Druck gesetzt. Ich denke, dass es auf meine völlig ungezwungene von reiner Leidenschaft getriebenen Motivation zurückzuführen ist. Mittlerweile nehme ich mir schon die ein oder andere Sache vor, passe die Umsetzung aber an mein Leben ab. Ich denke, dass es deshalb so gut funktioniert.

      P.S. Wir sollten unbedingt unsere gegenseitigen Buchleihgaben wieder an die jew. Besitzerin zurückschicken. Ich vergesse das immer wieder. 😉

      Liebe Grüße
      Steffi

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      1. Das stimmt – ich habe es hier liegen. Und denke immer mal wieder dran … und vergesse es genauso schnell wieder 😉 Schick mir mal irgendwie über Facebook oder so noch mal deine Anschrift, dann mach ich das gleich. LG, Bri

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