Ein Streifzug

Meine Eindrücke eines besonderen Streifzugs:

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München

Zwei Hände voll neugieriger Büchermenschen tummeln sich am Brunnen des Geschwister-Scholl-Platzes an der Universität. Eine strahlende Autorin stößt dazu, zaubert einen Roman aus der Tasche und sorgt für glückliche Gesichter. Es ist der Anfang eines besonderen Streifzugs durch die Münchner Maxvorstadt. Heidi Rehns Streifzug. Und die Geschichte von Lou, der Protagonistin aus ihrem Roman „Tanz des Vergessens“.

Gemeinsam begeben wir uns an die Schauplätze ihres Romans, reiten mit, auf der Welle der übersprudelnden Begeisterung von Heidi, und wollen am liebsten sofort in die Geschichte eintauchen. Wir bestaunen eine grünbewachsene Häuserfassade in der Kaulbachstrasse und sehen Protagonistin Lou am Fenster sitzen; wir entdecken an der Ecke Amalienstraße/Theresienstraße in einem tailändischen Nam Nam – Restaurant das frühere Café Stefanie, vernehmen Intellektuellengespräche aus einer anderen Epoche und sehen die Stadt plötzlich ganz anders.

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Plötzlich sind wir nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern schreiben das Jahr 1919. Es ist die Zeit der Räterepublik. In den Straßen patroullieren schwerbewaffenete Freikorpsler. Melodiefetzen eines roten Koffergrammophons dringen an unser Ohr und reißen uns mit: Durch die Straßen einer ereignisgetränkten Münchner Vergangenheit.

Irgendwann stranden wir auf den roten Stühlen des Café Luitpold in der Brienner Straße, schlürfen an einer gekühlte Luitpoldlimonade und quasseln über die Vergangenheit. Und über München. Über Literatur, das Bloggen und Youtube. Eindrücke und Ideen sammeln sich. Ein lebendiger Austausch zwischen Autoren, Bloggern und Lesern beginnt.

Ein persönlicher Herzensmoment.❤

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Jeden Monat begibt sich Heidi Rehn mit ihren Lesern auf diesen besonderen Streifzug. Nutze auch du die Chance und entdecke München aus anderen Augen. Nähere Informationen und alle Termine findet ihr hier.

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Mein herzlicher Dank geht an dieser Stelle nochmal an Arndt von Astrolibrium, der mich auf dieses Event aufmerksam gemacht hat und euch hier ein buntes Potpourri von Eindrücken, Bildern und einem Interview mit Autorin Heidi Rehn schenkt, die vielen Büchermenschen, auf die ich während des Streifzugs gestoßen bin und vor allem an Heidi, die man einfach nur ins Herz schließen kann.

Natürlich folgt eine Rezension des Buches „Tanz des Vergessens“.

2 Gedanken zu “Ein Streifzug

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