Mission: „Wir sind doch Schwestern“…

Jetzt reicht´s  – lange genug hab ich mich in einem Loch verkrochen, die Dinge immer wieder vor mir hergeschoben und überhaupt keine Zeit zum Lesen gefunden. Mein Blog staubt langsam ein. Doch mein Entschluss steht fest – und dieses Mal richtig. Ab heute weht wieder ein anderer Wind.

Angefangen wird mit einer neuen Leserunde bei Lovelybooks auf die ich mich schon sehr freue. Es geht um das Buch „Wir sind doch Schwestern“ von Anne Gesthuysen. Ich habe eines der 25 Leseexemplare  ergattert und werde mich ab nächster Woche rege mit all den anderen Mitlesern austauschen. Jipiee!

Und darum geht es in dem Buch:

Die wahrscheinlich fabelhaftesten Großtanten der Welt

Drei Schwestern, drei Leben, drei Lieben – und das Porträt eines ganzen Jahrhunderts. Anne Gesthuysen hat ein mitreißendes Buch über ihre faszinierenden Großtanten geschrieben, die zusammen 298 Jahre alt geworden sind. Katty, Paula und Gertrud treffen sich zu Gertruds 100. Geburtstag. Sie wollen ihre Zukunft planen, doch vorher müssen sie ihre Vergangenheit klären.

Gertrud hat noch gute Augen, aber hören kann und will sie nicht. Paula kann kaum noch sehen, hat aber immer ein offenes Ohr für ihre Schwestern. Und Katty, das Nesthäkchen, will auch mit 84 Jahren Feste feiern, wie sie fallen, so wie damals, als sie schon meisterhaft beherrschte, was man viel später erst PR nannte.

Allen gemeinsam sind Eigensinn, Humor und eine angeborene Kreislaufschwäche, die mit exorbitant starkem Kaffee und gutem Schnaps bekämpft wird – so auch in diesen Tagen auf dem Tellemannshof, wo in jedem Winkel die Erinnerung lauert…

Eindringlich verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und entfacht dabei ein Feuerwerk von Geschichten, die sich quer durch das 20. Jahrhundert ziehen. Sie erzählt von Katty, der charmanten Strippenzieherin mit ihrer Verehrung für Adenauer und ihrer Liebe zu einem charismatischen Großbauern, von Gertruds schicksalhafter Verlobung und dem Spion, den sie versteckte. Von Paula, die ihren Mann an Männer verlor und stets die Lebenslust bewahrte. Vom Tausch eines Huhns gegen einen Rembrandt, von einem Leumundsprozess, der den ganzen Niederrhein in Atem hielt, und von drei starken Frauen mit dem Mut zur Eigenständigkeit. Große Lebensgeschichten mischen sich mit wunderbaren Anekdoten, das Weltgeschehen mit dem Leben am Niederrhein. Ein unwiderstehliches Buch: so komisch wie berührend, so liebevoll wie wahrhaftig.

Herzliche Sonntagsgrüße, eure Steffi

 

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