50 ways to find a lover…

lesenslust über „Oh Happy Dates“ von Lucy-Anne Holmes

~*°°Jung, witzig, hübsch und doch allein°°*

Sarah Sargeant ist 29 Jahre jung, hübsch und begabt. Ihr Beruf: Schauspielerin.

Doch was bringen ihr all diese Eigenschaften, wenn sie keiner zu bemerken scheint? Richtig, nichts. Das merkt auch ihr Liebesleben, denn das pausiert bereits seit dreihunderteinundfünfzig Tagen. Kein Date, keinen Sex, keinen Freund.

Sarah selbst sieht sich daher auch nur als Durchschnitt: ihren Po findet sie zu dick, ihre Oberschenkel zu dick und überhaupt – ihre Freundin Julia ist viel hübscher.

Anstatt große Filme in Hollywood zu drehen kellnert sie daher in einem Restaurant. Eigentlich nur vorübergehend, blöderweise aber schon eine geraume Zeit. Dass sie sich tatsächlich nach einem Mann an ihrer Seite sehnt, wird ihr erst viel später klar. Mit dem Projekt „50 Wege, um Mr. Right zu finden“ will sie diesem Zustand Abhilfe schaffen.

 Der Idee ihres Vaters, den Fortschritt dieses Projekts auf einem Blog festzuhalten, begegnet sie anfangs mit Zweifeln. Doch als die Bloggemeinde wächst, und das Feedback groß ist, findet sie Gefallen an der Sache.

Als der scheinbar perfekte Paul in ihr Leben stolpert, gerät sie ins Schwärmen. Doch ist perfekt gleich perfekt?

So hangelt sie sich von Abenteuer und Abenteuer und merkt erst viel später, dass das große Glück oft nur eine Zimmerlänge weit enfernt wohnt.

~*°°Überaus unterhaltend, charmant und herrlich chaotisch°°*~

Holmes Protagonistin Sarah ist herrlich chaotisch. Ihre liebenswert und direkte Art heimst gleich zu Beginn Sympathien ein. Sarahs Männerbegegnungen sind unterhaltend und nicht nur oberflächlich betrachtet. Holmes vermittelt dem Leser einen guten Rundumblick und erzählt die Geschichte einer jeden Figur.

 Sarahs Familie ist nahezu herzzerreissend liebevoll dargestellt. Eine wahre Klammerbeziehung zwischen Eltern und Tochter, die ziemlich abschreckt. Eine 24/7-Variante.
Die Abenteuer, die Sarah bestreitet sind brüllend komisch, erschreckend traurig oder peinlich berührend.

Auf die Vorzüge ihres liebevollen Mitbewohners und besten Freund Simon geht die Autorin durchweg von Anfang bis zum Ende immer wieder ein, sodass man ziemlich schnell eine Vermutung hat, wie sich die Geschichte wohl noch entwickeln könnte.
Ich lese ab und an gerne mal einen leichten Frauenroman ohne großen Anspruch, der einfach nur unterhält und die Wartezeit in der Bahn vertreibt. Diese beiden Kriterien hat der Roman bestens erfüllt!
Allerdings konnte ich für mich leider keine Moral aus der Geschichte ziehen, die ich auch selbst in meinem Leben wiederfinde.

Das große Glück haust oft näher als man denkt?!

❤❤❤❤❤

2 Gedanken zu “50 ways to find a lover…

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