Nur Lesen ist schöner…

Eine Ode an das Lesen

Eine schicksalhafte Begegnung..

lesenslust über “Nachricht von dir” von Guillaume Musso

„Es gibt Menschen, deren Bestimmung es ist, einander zu begegnen. Wo sie auch sind. Wohin sie auch gehen. Eines Tages treffen sie sich.“

Claudie Gallay, Seule Venise – Zitat aus dem Buch, Seite 13

 

John F. Kennedy Flughafen, New York.

Als Madeline und Jonathan zusammenstoßen, prallen zwei Welten aufeinander. Sie – adrette Blumenhändlerin aus Paris, er – lässiger Restaurantbesitzer aus San Francisco.

Beide mit unterschiedlichem Ziel. Keiner der beiden ist am anderen interessiert. Hastig sammeln sie ihre Handys ein – bemerken zu spät, dass es das Handy des jeweils anderen ist.

Durch ihre Begegnung gerät ein Stein ins Rollen. Er offenbart Geheimnisse, die lange Zeit im Verborgenen lagen. Geheimnisse, durch die ihre Leben bereits enger miteinander verbunden sind, als sie es je vermutet hätten.

Und plötzlich ist nichts mehr so wie vorher..

~°*..Mein Fazit..*° ~

Dieses Buch ist eine grandiose Täuschung! Es erzählt wahrhaftig eine der besten Geschichten, die ich jemals gelesen habe. Während der Titel und das bezaubernde Cover mich in die Irre führten und glauben ließen, dass es sich bei „Nachricht von dir“ um eine reine Liebesgeschichte handelt, wurden mir schnell die Augen geöffnet. Die Geschichte beginnt wie ein sanfter Wochenendausflug ans Meer und gleicht bereits wenig später einem rasantem Überholmanöver über die Straßen der Welt.

Es ist Liebesgeschichte, Krimi und Thriller zugleich. Sein Sog ergreift dich. Es krallt sich an dir fest, lässt dich erst wieder los, wenn du am Ende angelangt bist. Du liest es in einem Atemzug. Lässt dich in höchstem Maße unterhalten, schockieren und verzaubern zugleich. Hast du das Ende erreicht, würdest du am liebsten noch einmal von vorne beginnen: reset – alles auf Anfang.

Bei ihrem Zusammenstoß am John F. Kennedy Flughafen vertauschen Madeline und Jonathan versehentlich ihre Handys. Erst als beide zuhause angekommen sind, bemerken sie den Fauxpas. Unglückliche Umstände macht es ihnen vorerst nicht möglich, das Handy zum ursprünglichen Besitzer zurückzuschicken. Ein geheimnisvoller Sog des Verbotenen umgibt die Handys. Beide werden von ihm ergriffen. Bald ertappen sie sich dabei, in der Privatsphäre des anderen herumzuschnüffeln. Sie stoßen auf Bilder, Termine und Nachrichten, die ihnen ein lang gehütetes Geheimnis offenbaren. Plötzlich drängen sich schmerzliche Ereignisse aus der Vergangenheit wieder ins Gedächtnis. Dinge, die verdrängt wurden, weil eine Mission unerfüllbar erschien. Ist es nun an der Zeit, sie zu beenden?

Mussos neuestes Werk ergattert mit spielerischer Leichtigkeit 5 von 5 lang verborgenen Geheimnissen. Gäbe es sechs, so würde er sie von mir mit Hochachtung übergeben bekommen. Der Mann ist ein Talent der Schreibkunst. Ganz bestimmt wird es nicht bei diesem „Musso-Werk“ bleiben!

„Die Sache erregte sie, machte ihr aber gleichzeitig Angst. Seit über zwei Jahren setzte sie alles daran, ihre Vergangenheit zu vergessen, von der sie heute, wie es schien, viel zu schnell wieder eingeholt wurde. Sie war wie ein Junkie oder Alkoholiker: Niemals ganz geheilt und bei der geringsten Versuchung gefährdet, rückfällig zu werden.“

Zitat, Seite 196

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. April 2012 von in Bellestrik, Rezis und getaggt mit , , , .
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